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Mangelnde Arbeitsorganisation stresst Pflegekräfte

Freitag, 11. Oktober 2019

/dpa

Hamburg – Pflegekräfte stehen unter erheblichem Druck. Das ist das Ergebnis einer Stu­die des Neuropsychiatrischen Zentrums Hamburg. Demnach macht den Pflegekräften ne­ben der hohen emotionalen Belastung vor allem die unzureichende Arbeitsorga­nisa­tion zu schaffen.

So bemängeln 70 Prozent der Pflegekräfte, dass es keine Regeln zur Überbrückung krank­heitsbedingter Ausfälle gibt, nur jede dritte Pflegekraft kann ge­plante Arbeitspausen in ausreichendem Umfang wahrnehmen.

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Zudem können der Studie zufolge Pflegekräfte vor allem im Krankenhaus, in der Palliativ­pflege und im Pflegeheim den Arbeitsaufwand nur schwer stemmen. Rund zwei von drei Befragten kritisieren in diesen Bereichen den unzureichenden Personalschlüssel.

Und auch die Feedbackkultur lässt vielerorts offenbar zu wünschen übrig. Gerade einmal jeder zweite (51 Prozent) der Befragten erhält ein angemessenes und persönliches Feed­back von ihrer Führungskraft, mehr als ein Drittel (36%) beklagen Mobbing und Un­stimmig­keiten innerhalb des Teams.

Die Studie „Psychische Belastung in der Pflege“ hat den Belastungsgrad sowie die Be­schaffenheit der psychischen Belastung von Pflegebeschäftigten aus den Bereichen am­bulante Pflege, stationäre Pflege Heim, stationäre Pflege Krankenhaus, Palliativpflege und Verwaltung/Leitung untersucht.

„Die Rahmenbedingungen in der Pflege werden durchgängig als ungünstig erlebt“, so das Fazit der Autoren. Umso wichtiger sei es, gegenzusteuern. Denn eine Änderung der Rah­menbedingungen könnte den psychischen Stress der Pflegekräfte ihrer Ansicht nach deutlich reduzieren. © hil/sb/aerzteblatt.de

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Avatar #751684
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am Freitag, 11. Oktober 2019, 19:12

würde dies gerne mal im Vergleich zum Ärztlichen Setting sehen.

Wird sich das Ergebnisse groß unterscheiden?

Welche Maßnahmen lassen sich daraus schließen?
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