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Politik

Mattheis und Hirschel ziehen Kandidatur um SPD-Vorsitz zurück

Montag, 14. Oktober 2019

Hilde Mattheis und Dierk Hirschel /picture alliance, Sven Simon

München – Die SPD-Gesundheitspolitikerin Hilde Mattheis und Dierk Hirschel haben ihre Kandidatur für den SPD-Parteivorsitz zurückgezogen.

Es sei in den vergangenen Wochen leider nicht gelungen, sich unter den vier dem linken Lager zuzurechnenden Bewerber­teams auf ein gemeinsam unterstütztes Spitzenduo zu verständigen, sagte Mattheis. Des­halb hätten sie und Hirschel nun entschieden, den Weg frei zu machen, „um die Erfolgs­aussichten einer linken Spitzenkandidatur zu erhöhen“.

Nach dem Ausstieg von Mattheis und Hirschel sind noch sechs Zweierteams im Rennen. Einziger Gesundheitspolitiker darunter ist Karl Lauterbach, der ge­mein­sam mit der Um­weltpolitikerin Nina Scheer antritt.

Lauterbach hatte für den Fall der erfolg­reichen Be­werbung binnen 100 Tagen den Aus­stieg aus dem Regierungsbündnis angekün­digt. Er wolle die SPD aus der Großen Koali­tion führen und für links-grüne Bünd­nisse wer­ben, sagte er. Die Gesundheitspolitik der Großen Koalition sei zwar aus seiner Sicht gut voran­gekommen. Defizite gebe es aber in fast allen anderen Politikfeldern.

Die etwa 430.000 SPD-Mitglieder können von heute an bis zum 25. Oktober abstimmen, am 26. Oktober wird das Ergebnis veröffentlicht. Falls – wie allgemein erwartet – kein Duo mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält, kommt es bis Ende November zu einer Stichwahl. Das letztlich erfolgreiche Duo soll Anfang Dezember auf einem Bundespar­teitag bestätigt werden. © afp/aerzteblatt.de

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