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Weniger Fälle von Früh­sommer-Meningo­enzephalitis in Bayern

Dienstag, 15. Oktober 2019

/Klaus Eppele, stock.adobe.com

München – Die Zecken in Bayern haben in diesem Jahr bislang weniger Fälle von Früh­sommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen als noch im Vorjahr. Wie das bayerische Gesundheitsministerium mitteilte, wurden bis Ende September 152 FSME-Fälle gemeldet. Das sind 33 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Auch bei der Lyme-Borreliose, die ebenfalls von Zecken übertragen wird, gab es bisher we­ni­ger Meldungen: Waren es im vergangenen Jahr bis Ende September noch 4.309, so ging die Zahl derzeit auf 3.563 zurück.

Für Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sind die leicht rückläufigen Zah­len kein Grund zur Entwarnung. Besonders die Viruserkrankung FSME sei keine Lappalie. Da es gegen FSME einen Impfstoff gibt, appelliert die Ministerin, sich entsprechend zu schützen. Gegen Lyme-Borreliose gebe es zwar keinen Impfstoff, die Krankheit sei aber bei frühzeiti­ger Diagnose mit Antibiotika gut behandelbar.

Die Behörden hatten am vergangenen Freitag ebenfalls auf weniger FSME-Fälle in Nord­deutschland hingewiesen. In Schleswig-Holstein infiziere sich durchschnittlich nur eine Person pro Jahr mit FSME, teilte das Gesundheitsministerium in Kiel mit.

In Hamburg sei in diesem Jahr noch niemand erkrankt, sagte die Pressesprecherin der Gesundheitsbehörde, Valerie Landau. In den vergangenen drei Jahren habe es in der Hansestadt je einen FSME-Fall gegeben, hieß es.

Die Virusinfektion kann zu einer gefährlichen Hirnhautentzündung führen. In Deutsch­land waren nach Angaben des Robert-Koch-Instituts im vergangenen Jahr überdurch­schnittlich viele, nämlich 583 Menschen, an FSME erkrankt. © dpa/aerzteblatt.de

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SOCO10
am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 11:31

Borreliose-Meldungen in Bayern sind zu hinterfragen

Wie lässt sich das erklären, ohne der geschätzten Mit-Leserschaft auf die Füße zu treten? Im Jahr 2018 meldete Bayern 4.993 Borreliose-Fälle an das RKI, aber für 63.000 Patienten wurde eine Borreliose-Behandlung bei der KV abgerechnet. Die Ministerin kennt diese Zahlen, verharmlost trotzdem unverdrossen die Lyme-Borreliose.
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SOCO10
am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 11:29

Borreliose-Meldungen in Bayern sind zu hinterfragen

Wie lässt sich das erklären, ohne der geschätzten Mit-Leserschaft auf die Füße zu treten? Im Jahr 2018 meldete Bayern 4.993 Borreliose-Fälle an das RKI, aber für 63.000 Patienten wurde eine Borreliose-Behandlung bei der KV abgerechnet. Die Ministerin kennt diese Zahlen, verharmlost trotzdem unverdrossen die Lyme-Borreliose.
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