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Politik

Rheinland-Pfalz sieht Bund bei Förderung der Geburtshilfe in der Pflicht

Mittwoch, 16. Oktober 2019

/Kzenon, stockadobecom

Mainz – Rheinland-Pfalz hat den Bund zu mehr Engagement für die Stärkung der Ge­burts­hilfe aufgerufen. Bundesweit schlössen in ländlichen Regionen Geburtshilfeab­tei­lungen, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) gestern in Mainz.

Die Arbeitsbedingungen in der Geburtshilfe und die Ausstattung der Einrichtungen mit Personal müssten verbessert werden. „Das zentrale Problem der Finanzierungs­bedingun­gen kann nur mit einem Bundesgesetz gelöst werden“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Das Kabinett in Mainz beschloss eine Bundesratsinitiative mit anderen Ländern, die am 8. November in dem Ländergremium beraten werden soll.

Gefordert wird vom Bund ein Geburtshilfestärkungsgesetz. Das solle beispielsweise die vollständige Refinanzierung jeder zusätzlichen und jeder aufgestockten Hebammenstelle in den Krankenhäusern und auch die vollständige Refinanzierung der Tarifsteigerungen auch für Hebammen bringen, erklärte das Mainzer Gesundheitsministerium – entspre­chend den Regelungen für Pflegekräfte in dem 2017 in Kraft getretenen Pflegepersonal-Stärkungs­gesetz. © dpa/aerzteblatt.de

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