NewsAuslandOpioidkrise: Pharmaunternehmen verhandeln in den USA über Strafzahlungen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Opioidkrise: Pharmaunternehmen verhandeln in den USA über Strafzahlungen

Mittwoch, 16. Oktober 2019

/Andy Dean, stockadobecom

New York – Kurz vor einem wichtigen US-Prozess um süchtig machende Schmerzmittel verhandeln drei Arzneimittelgroßhändler einem Zeitungsbericht nach mit Klägeranwälten über einen milliardenschweren Vergleich.

Die Unternehmen McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health würden bei dem Deal zusammen 18 Milliarden Dollar (16 Milliarden Euro) zahlen, schrieb das Wall Street Journal gestern unter Berufung auf Insider. Das Geld solle demnach aber über einen Zeitraum von 18 Jahren gestreckt fließen.

Anzeige

Die Unternehmen äußerten sich zunächst nicht. Am kommenden Montag soll in Ohio ein wegweisender Prozess gegen Firmen starten, die beschuldigt werden, mit Schmerz­mitteln zur grassierenden Medikamentenabhängigkeit und Drogenepidemie in den USA beigetra­gen zu haben.

Bundesstaaten, Städte und Landkreise fordern von der Pharmaindustrie Milliarden von Dollar zurück, die sie für den Kampf gegen Opiatabhängigkeit und Überdosierung ausge­ge­ben haben. Zuvor hatten bereits einige andere Konzerne Vergleiche erzielt. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

14. November 2019
Druid Hills – In den USA sterben jährlich etwa 35.000 Menschen durch antibiotikaresistente Keime. Insgesamt gebe es 2,8 Millionen Infektionen durch Erreger, die selbst mit modernen Antibiotika nicht
US-Behörde: 35.000 Tote pro Jahr durch antibiotikaresistente Keime
7. November 2019
Washington – Ein Bundesrichter in Manhattan hat eine Ausführungsbestimmung des US-Ge­sund­heits­mi­nis­teriums kassiert, die den Gewissensschutz von Ärzten und Pflegepersonal sicherstellen sollte. Nach der
US-Gericht kippt Gewissensschutz für Gesundheitspersonal
6. November 2019
Philadelphia – Obwohl die Koloskopie die vermutlich effektivste Darm­krebs­früh­erken­nung ist, empfiehlt das American College of Physicians regelmäßige Stuhltests oder die Kombination aus Sigmoidoskopie
US-Internisten plädieren für individuelles Darmkrebsscreening
6. November 2019
Salt Lake City – Meditation/Achtsamkeit, Hypnose, Entspannungsübungen, Suggestion, imaginative Psychotherapie und kognitive Verhaltenstherapie können eine Behandlung von akuten und chronischen
Meta-Analyse: Mind-Body-Verfahren lindern Schmerzen und vermeiden vielleicht sogar Opioide
5. November 2019
Boston – Es bringt offenbar mittel- bis langfristig nur wenig, wenn die Gerichte und Getränke in Fast-Food-Restaurants mit Angaben zum Kaloriengehalt der einzelnen Gerichte versehen werden. Das
Kalorienangaben auf Fast Food langfristig wenig wirkungsvoll
1. November 2019
Stuttgart – Das Trinken von Alkohol bei der Arbeit ist offenbar weit verbreitet. Das signalisiert eine Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag der DEKRA. Danach kennt jeder Dritte Kollegen, die während
Alkoholkonsum bei der Arbeit laut Umfrage weit verbreitet
1. November 2019
New York – Ein 17-Jähriger aus der New Yorker Bronx, eine um die 60 Jahre alte Frau aus dem Bundesstaat Massachusetts, ein um die 40 Jahre alter Mann aus Missouri: Nur wenige spärliche Informationen
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER