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Opioidkrise: Pharmaunternehmen verhandeln in den USA über Strafzahlungen

Mittwoch, 16. Oktober 2019

/Andy Dean, stockadobecom

New York – Kurz vor einem wichtigen US-Prozess um süchtig machende Schmerzmittel verhandeln drei Arzneimittelgroßhändler einem Zeitungsbericht nach mit Klägeranwälten über einen milliardenschweren Vergleich.

Die Unternehmen McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health würden bei dem Deal zusammen 18 Milliarden Dollar (16 Milliarden Euro) zahlen, schrieb das Wall Street Journal gestern unter Berufung auf Insider. Das Geld solle demnach aber über einen Zeitraum von 18 Jahren gestreckt fließen.

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Die Unternehmen äußerten sich zunächst nicht. Am kommenden Montag soll in Ohio ein wegweisender Prozess gegen Firmen starten, die beschuldigt werden, mit Schmerz­mitteln zur grassierenden Medikamentenabhängigkeit und Drogenepidemie in den USA beigetra­gen zu haben.

Bundesstaaten, Städte und Landkreise fordern von der Pharmaindustrie Milliarden von Dollar zurück, die sie für den Kampf gegen Opiatabhängigkeit und Überdosierung ausge­ge­ben haben. Zuvor hatten bereits einige andere Konzerne Vergleiche erzielt. © dpa/aerzteblatt.de

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