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Bioethikreform in Frankreich nimmt erste Hürde

Donnerstag, 17. Oktober 2019

/dpa

Paris – Die in Frankreich geplante Bioethikreform hat die erste Hürde in der Nationalver­sammlung genommen. 357 Abgeordnete stimmten dafür, 114 dagegen, 74 enthielten sich bei der Abstimmung, berichten verschiedene französische Medien gestern.

Die Reform sieht vor, dass die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung auf lesbische Paare und alleinstehende Frauen ausgeweitet wird. Zudem sollen die Kosten von der Kranken­kasse übernommen werden.

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Kinder, deren Vater Samenspender ist, haben mit der Volljährigkeit das Recht, seine Iden­tität zu erfahren – vorausgesetzt der Spender stimmt einer Datenübermittlung zu. Ei­zellen und Spermien sollen in Zukunft generell konserviert werden können.

Bisher war dies nur möglich, wenn bei den Frauen medizinische Gründe wie eine Krebs­erkrankung gegen eine Schwangerschaft sprachen. Nun muss der Senat über den Ge­setzentwurf entscheiden. 2020 soll das Gesetz in Kraft treten. © kna/aerzteblatt.de

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