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Tag der Armut: Verband fordert höheren Mindestlohn

Donnerstag, 17. Oktober 2019

/JackF, stock.adobe.com

Hannover – Angesichts hoher Armutszahlen fordert der Sozialverband VdK Nieder­sachsen-Bremen Politik und Arbeitgeber zum Handeln auf. Allein in Niedersachsen seien knapp 16 Prozent der Menschen von Armut bedroht.

„Bremen ist sogar trauriger Spitzen­reiter mit fast 23 Prozent“, sagte VdK-Landeschef Frie­drich Stubbe anlässlich des heutigen Interna­tionalen Tags für die Beseitigung der Armut. Er forderte, den Mindestlohn entschieden anzuheben und mehr sozialversicherungs­pflich­­tige Jobs zu schaffen, außer­dem sollten prekäre Arbeitsverhältnisse im Niedrig­lohnsektor abgeschafft werden.

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Die Diakonie in Niedersachsen erklärte, dass vor allem bei Alleinerziehenden und Fami­lien mit mehreren Kindern das Risiko hoch sei. 45 Prozent der Alleinerziehenden leben laut Mitteilung in Armut oder an der Armutsgrenze. 270.000 junge Menschen sind dem­nach davon bedroht oder müssen in Armut leben – ein Fünftel aller Kinder und Jugend­lichen.

Die Diakonie setzt sich daher für eine Kindergrundsicherung ein. „Es darf nicht sein, dass Kinder in unserem Land ein Armutsrisiko darstellen“, sagte der Vorstandssprecher der Di­a­konie in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke. Sozialverbände hatten zu Jahresbeginn eine Kindergrundsicherung von 628 Euro im Monat gefordert – mit steigendem Haus­halts­einkommen solle die Leistung langsam abgeschmolzen werden. © dpa/aerzteblatt.de

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