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Transplantations­mediziner für Widerspruchslösung

Donnerstag, 17. Oktober 2019

/dpa

Hannover – Weil die Zahl der gespendeten Organe den Bedarf in Deutschland bei weitem nicht deckt, fordert die Deutsche Transplantationsgesellschaft eine Änderung der Ein­willi­­­gung beim Spenden.

„Wir müssen sagen, Organspende und Transplantation in Deutschland: eine humanitäre Krise“, sagte DTG-Präsident Bernhard Banas bei der Jahres­tagung der Gesellschaft heute in Hannover. International hinke Deutschland dramatisch hinterher: „Bei uns wird unge­fähr jeder tau­sendste Verstorbene zum Organspender, in anderen Ländern sind es drei- bis viermal so viele.“

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Banas berief sich auf vom Europarat veröffentlichte Zahlen, wonach die europäischen Län­der mit einer Widerspruchsregelung wesentlich mehr Organspenden hätten als Län­der mit einer Zustimmungsregelung. Die DTG spricht sich seit Jahren für die sogenannte Widerspruchslösung aus.

Im Bundestag soll voraussichtlich noch in diesem Jahr über eine Neuregelung der Organ­spende abgestimmt werden. Eine Abgeordnetengruppe um Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) strebt eine „doppelte Widerspruchslösung“ an.

Demnach sollen alle Volljährigen als Organspender gelten. Man soll dazu aber später Nein sagen können. Bisher sind Organentnahmen nur bei ausdrücklich erklärter Zu­stimmung erlaubt. Eine andere Gruppe will die bestehende Entscheidungslösung erwei­tern. © dpa/aerzteblatt.de

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