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Apotheker sucht Medikament über Facebook

Freitag, 18. Oktober 2019

/makistock, stock.adobe.com

Berlin – Aufgrund der seit längerem anhaltenden Lieferengpässe bei Medikamenten grei­fen Apotheker zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Laut einem Bericht des Branchendiens­tes Apo­theke Adhoc hat ein Apotheker über Facebook ein Foto eines Rezepts für den Blutdrucksen­ker Perindopril veröffentlicht.

Im zugehörigen Beitrag fragt er seine Kollegen, ob diese das entsprechende Arzneimittel noch vorrätig haben und ihm damit aushelfen können, da er selbst offensichtlich von Lie­fereng­pässen betroffen ist.

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Dem Branchendienst zufolge untersagt die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) eigent­lich, dass Apotheken Medikamente von anderen Apotheken beziehen. Doch es gibt Aus­nahmen. Etwa, wenn ein dringender Bedarf zur unmittelbaren Versorgung und Anwen­dung besteht.

Solange auch bei der Weitergabe des Arzneimittels alle gültigen qualitätssichernden Maßnahmen eingehalten werden, ist dieser demnach unproblematisch, heißt es in dem Bericht. © hil/sb/aerzteblatt.de

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