NewsPolitikMecklenburg-Vor­pommern will Medizin­studierende mit Stipendien halten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Mecklenburg-Vor­pommern will Medizin­studierende mit Stipendien halten

Montag, 21. Oktober 2019

/dpa

Rostock – Mit Hilfe von Stipendien will Mecklenburg-Vorpommern Medizinstudenten auch nach ihrer Ausbildung im Land halten.

Studierende, die in Rostock oder Greifswald immatri­kuliert sind, könnten einen Antrag auf ein monatliches Stipendium in Höhe von300 Euro einreichen, sagte Gesundheitsmi­nister Harry Glawe (CDU) bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen des Instituts für All­gemeinmedizin an der Universitätsmedizin Rostock.

Anzeige

Im Gegenzug verpflichteten sich die Mediziner, nach dem Studium und der Facharztaus­bil­dung für eine Dauer von mindestens fünf Jahren in ländlichen Regionen – ambulant, im Krankenhaus oder im öffentlichen Gesundheitsdienst – tätig zu sein.

Daneben existierten weitere Zuwendungen für Mediziner. So gebe es für einen Teil des Praktischen Jahrs in einer Allgemeinpraxis eine Unterstützung von monatlich 200 Euro. Bei Einsätzen in Praxen außerhalb von Greifswald und Rostock steige die Unterstützung auf 800 Euro pro Monat.

Gleichzeitig kündigte Glawe ein Gesetz für eine Landarztquote an. Ab dem Winterseme­ster 2021 soll jeder zehnte Medizinstudienplatz für diejenigen reserviert werden, die für zehn Jahre als Landärzte im Land tätig werden. Dies gelte auch dann, wenn der Numerus clausus für den Studienstart nicht erfüllt wird. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. November 2019
Berlin – In der Frage, ob Medizinstudienplätze in Deutschland fehlen, um den Ärztemangel zu bekämpfen, haben Ärzteverbände heute Ansichten der Deutschen Hochschulmedizin und der Bundesvertretung der
Streit um Zahl der erforderlichen Medizinstudienplätze
19. November 2019
London – Etwa 90 Prozent der Chefs von Trägerorganisationen im englischen Gesundheitswesen sehen das Wohl von Patienten wegen fehlenden Personals in Gefahr. Knapp 60 Prozent rechnen außerdem damit,
Britischer Gesundheitsdienst sieht Patienten wegen Ärztemangels in Gefahr
18. November 2019
Stuttgart – Die neue Bedarfsplanungs-Richtlinie ermöglicht zusätzliche Arztsitze in Baden-Württemberg, insbesondere mehr Kinder- und Jugendärzte, Nervenärzte, Psychotherapeuten und in der Arztgruppe
Reformierte Bedarfsplanung ermöglicht zusätzliche Sitze in Baden-Württemberg
18. November 2019
Wiesbaden – Die hessischen Gesundheitsämter haben erhebliche Schwierigkeiten, ihre freien Arztstellen zu besetzen. Sie befürchten daher, ihre Aufgaben in Zukunft nicht mehr in vollem Umfang bewältigen
In Hessens Gesundheitsämtern fehlen Ärzte
15. November 2019
Berlin – Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) und die Deutsche Hochschulmedizin glauben nicht an einen Ärztemangel. Ihrer Ansicht nach werde die Diskussion um fehlende
Medizinstudierende und Fakultäten wollen Reform der Versorgungsstrukturen
15. November 2019
Berlin – Seit fast eineinhalb Jahren rollt mit dem Medibus eine mobile Arztpraxis durchs ländliche Nord- und Osthessen – und soll dies auch noch bis mindestens Ende 2020 tun. Wie die Deutsche Bahn
Medibus soll bis Ende 2020 in Nord- und Osthessen unterwegs sein
12. November 2019
Berlin – Kleine Krankenhäuser auf dem Land werden unrentabel und müssen schließen. Niedergelassene Haus- und Fachärzte gehen in den Ruhestand und finden keinen Nachfolger. Für diese sich abzeichnenden
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER