NewsVermischtesE-Zigaretten sind bei bayerischen Jugendlichen im Trend
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

E-Zigaretten sind bei bayerischen Jugendlichen im Trend

Montag, 21. Oktober 2019

e-zigarette-dpa

München – Unter den bayerischen Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren sind E-Ziga­retten und E-Shishas äußerst beliebt. Das geht aus der Schulbus-Studie im Auftrag des Gesundheits­mi­nis­teriums hervor.

Auch der Alkoholkonsum, der Umgang mit Rauschmitteln sowie Internet- und Spielsucht wurden in der Studie untersucht. Hier gab es zum Teil große Unterschiede im Konsumver­halten der Jugendlichen in der Stadt zu denen aus ländlicheren Gebieten.

Anzeige

Insgesamt gaben etwa 20 Prozent der befragten Jugendlichen an, im vergangenen Monat eine E-Zigarette oder eine E-Shisha geraucht zu haben. Im Vergleich zu früheren bundes­weiten Studien ist dies ein leichter Anstieg.

Auch wenn nicht alle der E-Zigaretten Nikotin enthielten, warnte die Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU): „E-Shishas und E-Zigaretten können nach Expertenansicht Substanzen enthalten, die Allergien auslösen und gesundheitsschädliche Substanzen enthalten.“ Das Dampfen könne außerdem ein „getarnter Einstieg“ in die Nikotinsucht sein.

Seit dem 1. April 2016 ist der Verkauf von nikotinhaltigen E-Zigaretten und auch der meist nikotinfreien E-Shishas an Kinder und Jugendliche verboten. Auch der Konsum der Produkte in der Öffentlichkeit ist unter 18-Jährigen nicht erlaubt. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #790947
sthuber
am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 20:31

Nichtssagende Studien ... cui bono?

Wo war denn jetzt die Frage, wieviele, wie oft und ob Jugendliche zur Tabakzigarette gegriffen haben? Und welche von denen auch (einmal pro Monat!) gedampft haben?

Jugendliche probieren sich aus, haben schon immer mehr zur Zigarette gegriffen als sie Raucher/innen geworden sind.

Ich kann nichts Negatives daran erkennen, wenn der Experimentierdrang von Tabakprodukten auf E-Zigaretten umgeleitet worden wäre.

Oder sind das alles Neukonsument/innen, die weder geraucht, noch gekifft, noch ... irgendetwas Anderes getan haben?

Da das alles - Inhalt, Schlüsse, Verlautbarungen - nicht nur nichtssagend, sondern auch noch irreführend oder uninformiert erscheint (siehe die anderen Kommentare) möchte ich eine große Bitte an die Redaktion formulieren: Bitte schenkt uns doch auch einen Link zur Studie oder zumindest eine korrekte vollständige Quellenangabe, die es erlaubt eine solche "Studie" selbst zu finden und zu bewerten.
Danke.
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 12:00

... "Wahrheit und Klarheit"!

Wahr ist:
1.
UNTER 1% aller Kinder und Jugendlichen dampfen REGELMÄSSIG. Falls man also ein Plakat-Werbeverbot für "E-Zigaretten" erwägt, wäre die Frage, WAS GENAU man denn damit erreichen will, und woran genau man eine "Erfolgskontrolle" messen will.
Unabhängig davon besteht Einigkeit, dass der Tabakindustrie ("big tobacco") STRENGSTE Beschränkungen aufzuerlegen sind. (Werbung für) "Dampfen" betrifft aber generell ausstiegswillige Raucher, und es mag eine Gratwanderung sein, hier die richtige Zielgruppe anzusprechen; rein gar nichts spricht gegen eine Beschränkung dahingehend, dass "Kinder und Jugendliche" nicht angesprochen werden sollen (https://www.egarage.de/freiwillige-selbstbeschraenkung-statt-verbote/).
2.
Trotz vollständigem "Werbeverbot" für CANNABIS (logisch!) liegt der Anteil gelegentlicher Nutzer bei Jugendlichen (12-17 Jahre) gleichauf (jeweils 7%) bzw. deutlich höher (18-25 Jahre: 9 vs. 22%; Quelle: https://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/suchtpraevention/).
Man mag zu Cannabis stehen wie man will, aber was bitte soll ein "Plakat-Werbeverbot" von E-Zigaretten bewirken?
Wie steht dazu der offenkundige Wille der neuen Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig, Cannabis möglicherweise "legalisieren zu wollen"?
3.
WAS GENAU bedeutet es, dass "potenzielle Allergene oder potenziell schädliche Substanzen" in E-Zigaretten enthalten sein KÖNNEN? Ist das Rauchen von Tabakzigaretten etwa "gesünder"? Spricht der epidemiologisch EINDEUTIGE – und ausdrücklich begrüßenswerte – Rückgang des Tabakkonsums (https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/09/e-cigarettes-are-gateway-to-smoking-so.html) auch und gerade unter Jugendlichen etwa (generell) für die Richtigkeit der "Gateway-Hypothese"?

Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich...


_____________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 11:40

... "Wahrheit und Klarheit"!

Wahr ist:
1.
UNTER 1% aller Kinder und Jugendlichen dampfen REGELMÄSSIG. Falls man also ein Plakat-Werbeverbot für "E-Zigaretten" erwägt, wäre die Frage, WAS GENAU man denn damit erreichen will, und woran genau man eine "Erfolgskontrolle" messen will.
Unabhängig davon besteht Einigkeit, dass der Tabakindustrie ("big tobacco") STRENGSTE Beschränkungen aufzuerlegen sind. (Werbung für) "Dampfen" betrifft aber generell ausstiegswillige Raucher, und es mag eine Gratwanderung sein, hier die richtige Zielgruppe anzusprechen; rein gar nichts spricht gegen eine Beschränkung dahingehend, dass "Kinder und Jugendliche" nicht angesprochen werden sollen (https://www.egarage.de/freiwillige-selbstbeschraenkung-statt-verbote/).
2.
Trotz vollständigem "Werbeverbot" für CANNABIS (logisch!) liegt der Anteil gelegentlicher Nutzer bei Jugendlichen (12-17 Jahre) gleichauf (jeweils 7%) bzw. deutlich höher (18-25 Jahre: 9 vs. 22%; Quelle: https://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/suchtpraevention/).
Man mag zu Cannabis stehen wie man will, aber was bitte soll ein "Plakat-Werbeverbot" von E-Zigaretten bewirken?
Wie steht dazu der offenkundige Wille der neuen Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig, Cannabis möglicherweise "legalisieren zu wollen"?
3.
WAS GENAU bedeutet es, dass "potenzielle Allergene oder potenziell schädliche Substanzen" in E-Zigaretten enthalten sein KÖNNEN? Ist das Rauchen von Tabakzigaretten etwa "gesünder"? Spricht der epidemiologisch EINDEUTIGE – und ausdrücklich begrüßenswerte – Rückgang des Tabakkonsums (https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/09/e-cigarettes-are-gateway-to-smoking-so.html) auch und gerade unter Jugendlichen etwa (generell) für die Richtigkeit der "Gateway-Hypothese"?

Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich...


_____________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 11:38

... "Wahrheit und Klarheit"!

Wahr ist:
1.
UNTER 1% aller Kinder und Jugendlichen dampfen REGELMÄSSIG. Falls man also ein Plakat-Werbeverbot für "E-Zigaretten" erwägt, wäre die Frage, WAS GENAU man denn damit erreichen will, und woran genau man eine "Erfolgskontrolle" messen will.
Unabhängig davon besteht Einigkeit, dass der Tabakindustrie ("big tobacco") STRENGSTE Beschränkungen aufzuerlegen sind. (Werbung für) "Dampfen" betrifft aber generell ausstiegswillige Raucher, und es mag eine Gratwanderung sein, hier die richtige Zielgruppe anzusprechen; rein gar nichts spricht gegen eine Beschränkung dahingehend, dass "Kinder und Jugendliche" nicht angesprochen werden sollen (https://www.egarage.de/freiwillige-selbstbeschraenkung-statt-verbote/).
2.
Trotz vollständigem "Werbeverbot" für CANNABIS (logisch!) liegt der Anteil gelegentlicher Nutzer bei Jugendlichen (12-17 Jahre) gleichauf (jeweils 7%) bzw. deutlich höher (18-25 Jahre: 9 vs. 22%; Quelle: https://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/suchtpraevention/).
Man mag zu Cannabis stehen wie man will, aber was bitte soll ein "Plakat-Werbeverbot" von E-Zigaretten bewirken?
Wie steht dazu der offenkundige Wille der neuen Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig, Cannabis möglicherweise "legalisieren zu wollen"?
3.
WAS GENAU bedeutet es, dass "potenzielle Allergene oder potenziell schädliche Substanzen" in E-Zigaretten enthalten sein KÖNNEN? Ist das Rauchen von Tabakzigaretten etwa "gesünder"? Spricht der epidemiologisch EINDEUTIGE – und ausdrücklich begrüßenswerte – Rückgang des Tabakkonsums (https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/09/e-cigarettes-are-gateway-to-smoking-so.html) auch und gerade unter Jugendlichen etwa (generell) für die Richtigkeit der "Gateway-Hypothese"?

Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich...


_____________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg
Avatar #781928
maxbarrett
am Montag, 21. Oktober 2019, 21:41

Kinder rauchen mal wieder...

Insgesamt gaben etwa 20 Prozent der befragten Jugendlichen an, im vergangenen Monat eine E-Zigarette oder eine E-Shisha geraucht zu haben.
Flüssigkeiten "geraucht"? Ein magischer Trick?
Avatar #781928
maxbarrett
am Montag, 21. Oktober 2019, 21:34

Die ministeriale Auftragsexpertise kommuniziert mal wieder...

"Insgesamt gaben etwa 20 Prozent der befragten Jugendlichen an, im vergangenen Monat eine E-Zigarette oder eine E-Shisha geraucht zu haben."
Geraucht?
Flüssigkeiten "geraucht"?
Respekt, ein magischer Trick, den noch niemand kannte?
LNS

Nachrichten zum Thema

3. Dezember 2020
Köln – Jugendliche sind später sexuell aktiv, das Kondom ist beim „ersten Mal“ das Verhütungsmittel Nummer eins, während die Nutzung der Pille rückläufig ist. Dies zeigen die ersten Ergebnisse der
Jugendliche später sexuell aktiv
2. Dezember 2020
Berlin – Die Bundesregierung will den Schutz von unterstützungsbedürftigen Kindern und Jugendlichen verbessern. Das Kabinett beschloss heute ein Gesetz zur Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe,
Bundesregierung beschließt Stärkung von Kinder- und Jugendhilfe
2. Dezember 2020
Berlin – Immer mehr Schüler sind von Cybermobbing betroffen. Die Zahl der Betroffenen zwischen acht und 21 Jahren ist seit 2017 um 36 Prozent gestiegen von 12,7 Prozent auf 17,3 Prozent im Jahr 2020.
Mehr Kinder und Jugendliche von Cybermobbing betroffen
1. Dezember 2020
Münster – Die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe hat die Politik aufgefordert, den Jugendschutz zu modernisieren und dazu das geplante neue Jugendschutzgesetz (JuSchG) noch in dieser
Ärztekammer Westfalen-Lippe drängt auf neues Jugendschutzgesetz
1. Dezember 2020
Heidelberg – Deutschland ist nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) europäisches Schlusslicht im Kampf gegen den gesundheitsschädlichen Tabakkonsum. „Die Politik hat weitgehend
Deutschland Schlusslicht im Kampf gegen Tabakkonsum
24. November 2020
Berlin – Auch bei Kindern, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, ist die Versorgung mit Hauptnährstoffen sowie den meisten Vitaminen und Nährstoffen ausreichend. Das ist eines der Ergebnisse der
Ernährungsbericht: Keine Nachteile für vegan und vegetarisch lebende Kinder
20. November 2020
Berlin – Zum heutigen Tag der Kinderrechte fordern Politiker und Verbände einen besseren Schutz von Kindern. Unter anderem bekräftigt Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) in einem Beitrag
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER