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Vermischtes

Geburten sind Hauptgrund für Krankenhaus­aufenthalt

Dienstag, 22. Oktober 2019

/dpa

Koblenz – Geburten sind der Hauptgrund für einen stationären Aufenthalt im Kranken­haus. Dies ergab eine heute in Koblenz veröffentlichte Analyse des privaten Krankenver­si­cherers Debeka, für die die Versicherung ihren Bestand von rund 2,4 Millionen vollver­sicherten Mitgliedern für das Jahr 2018 ausgewertet hat.

Der zweithäufigste Grund für eine Einweisung ins Hospital waren Krankheiten des Ver­dau­ungstraktes. Am dritthäufigsten liegen Menschen wegen Eingriffen zur Diagnose von Herz­beschwerden auf Station.

Ausgewertet wurden die Daten der abgerechneten Fallpauschalen in öffentlichen Kran­ken­­häusern für das Jahr 2018. Die Zahlen im Detail: 22.807 Neugeborene zählte die De­beka im vorigen Jahr bei ihren privat Krankenversicherten. Davon kamen 13.541 Babys auf natürli­chem Weg zur Welt, der Rest per Kaiserschnitt.

Bei 11.286 Personen wurden insgesamt 11.823 Mal Krankheiten des Verdauungssystems behandelt. 5.520 Eingriffe zur invasiven kardiologischen Diagnostik wurden an 5.476 Men­schen vorgenommen. © kna/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Dienstag, 22. Oktober 2019, 22:46

DEBEKA-Analyse ist Unsinn

In der Gesamtaufstellung sind die Entbindungen nur deshalb führend, weil sie nicht mit a l l e n anderen stationären Aufenthalten verglichen wurden.

In der Gesamtsumme der stationären Aufenthalte einschließlich Psychiatrie, Psychotherapie, Neurologie, Innere Medizin, interventionelle Kardiologie und interventionelle Chirurgie, aber auch Palliation sind Geburten und damit verbundene stationäre Klinikaufenthalte eindeutig in der Minderzahl.

Was wollte wohl die DEBEKA mit diesen "Fake News" erreichen?

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Dienstag, 22. Oktober 2019, 22:42

DEBEKA-Analyse ist Unsinn

In der Gesamtaufstellung sind die Entbindungen nur deshalb führend, weil sie nicht mit a l l e n anderen stationären Aufenthalten verglichen wurden.

In der Gesamtsumme der stationären Aufenthalte einschließlich Psychiatrie, Psychotherapie, Neurologie, Innere Medizin, interventionelle Kardiologie und interventionelle Chirurgie, aber auch Palliation sind Geburten und damit verbundene stationäre Klinikaufenthalte eindeutig in der Minderzahl.

Was wollte wohl die DEBEKA mit diesen "Fake News" erreichen?

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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