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Ärzteschaft

Lan­des­ärz­te­kam­mer Thüringen ruft Ärzte zur Grippeimpfung auf

Mittwoch, 23. Oktober 2019

/dpa

Berlin – Ärzte sollten sich gegen Influenza impfen lassen. Mit diesem Appell hat sich heute die Lan­des­ärz­te­kam­mer (LÄK) Thüringen an die Mediziner gewendet. Ärzte und medizini­sches und pflegerisches Personal sollten mit gutem Beispiel vorangehen, sagte LÄK-Prä­si­dentin Ellen Lundershausen.

Sie rief die Kollegen zugleich dazu auf, aktiv auf Patienten zuzugehen und sie hinsicht­lich einer Grippeschutzimpfung anzusprechen. Diese biete den besten Schutz vor einer Erkran­kung, und die Monate Oktober und November würden als optimaler Impfzeitpunkt gelten.

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Die Lan­des­ärz­te­kam­mer wies darauf hin, dass angesichts der hohen Anzahl von Grippe-Toten in der Saison 2017/18 auch das Robert-Koch-Institut gemahnt habe, sich mit einer Impfung vor Grippe schützen zu lassen.

Insbesondere Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke aller Altersstufen und Schwange­re sollten dabei in den Blick genommen werden. Die Impfung dient in diesem Fall dann nicht nur dem individuellen Schutz, sondern dämmt auch die Möglichkeiten der Weiter­verbrei­tung in Kliniken und Praxen ein.

Auf die Bedeutung des Impfens wies auch die Lan­des­ärz­te­kam­mer Rheinland-Pfalz heute hin. „Auch nach einer vergleichsweisen moderaten Grippesaison im vergangenen Jahr im Gegensatz zu den Vorsaisons ist die Wichtigkeit einer Impfung nicht genug zu betonen“, sagte Michael Fink, Vize-Präsident der Lan­des­ärz­te­kam­mer. Impfungen gehörten zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. © may/EB/aerzteblatt.de

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Avatar #781929
konstantin stuber
am Freitag, 1. November 2019, 14:05

Unwahrscheinlich, dass sich viele Ärzte gegen Grippe impfen lassen werden

Da die meisten Ärzte nicht von der Wirkung einer solchen Impfung überzeugt sind, wird das wohl nicht eintreffen.
Avatar #683778
Freudi
am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 01:13

Chefärzte=Influenzer

Hier sollten insbes. die Chefärzte und andere Vorgesetzte möglichst offen als aktive Vorbilder dienen. Das würde sich durch weniger Krankheitstage des Personals sicher auszahlen.
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