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Ausland

Reckitt Benckiser zahlt 700 Millionen Dollar in Opioid-Vergleich

Donnerstag, 24. Oktober 2019

/Игорь Головнёв, stock.adobe.com

New York – Der britische Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser hat sich im Streit mit US-Bundesstaaten um dubiose Marketingmethoden für ein opioidhaltiges Medikament auf einen Vergleich geeinigt. Das Unternehmen habe im Rahmen des Kompromisses eine Zahlung von 700 Millionen Dollar (629 Mio Euro) akzeptiert, teilte New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James gestern mit.

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Reckitt Benckiser war beschuldigt worden, das Präparat Suboxone Film irreführenderweise als Mittel gegen Schmerzmittelsucht vermarktet zu haben, obwohl es sich beim Wirkstoff angeb­lich selbst um ein sehr starkes und abhängig machendes Opioid handelt. Dadurch sollen Kunden und die staatliche Kran­ken­ver­siche­rung Medicaid getäuscht worden sein.

Im Juli hatte der Konzern deshalb bereits einen 1,4 Milliarden Dollar teuren Vergleich mit dem US-Justiz­ministerium und der Handelsbehörde FTC erzielt. © dpa/aerzteblatt.de

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