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Politik

Private Pflegedienste: Kritik an Forderung nach Verstaatlichung

Freitag, 25. Oktober 2019

/Peter Atkins, stock.adobe.com

Berlin – Private Pflegeanbieter haben die Forderung des SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach nach einer Verstaatlichung der Pflege kritisiert. „Das ist ideologische Hetze gegen private Pflegedienste“, sagte der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, heute in Berlin.

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Wenn Lauterbach öffentlich „allgemeine polemische Verdächtigungen gegen private Anbieter“ äußere, sei dies ein „Schlag ins Gesicht der vielen tausend privaten Pflegedienste“. Private Anbieter sicherten in Deutschland die Hälfte der pflegerischen Versorgung, dafür verdienten sie den „Respekt ihrer politischen Vertreter“, so Meurer weiter. Wer sich nicht an Gesetze halte, solle jedoch in der Pflege - wie in jedem anderen Bereich - bestraft werden.

Nach dem Skandal um großangelegten Pflegebetrug in Bayern hatte Lauterbach gefordert, die „Schraube der Privatisierung“ zurückzudrehen und „einen großen Teil der Pflege wieder in kommunale Hand“ zu geben. Der von den Ermittlungsbehörden in Augsburg und München aufgedeckte Millionenbetrug bei Pflegediensten sei kein Einzelfall, sagte er heute der Augsburger Allgemeinen. © kna/aerzteblatt.de

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