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Politik

Zahl der Empfänger sozialer Mindestleistungen um 5,1 Prozent gesunken

Freitag, 25. Oktober 2019

/Marco2811, stock.adobe.com

Wiesbaden – Die Zahl der Empfänger von Hartz IV und anderen sozialen Mindestleistungen des Staats ist im vergangenen Jahr um 5,1 Prozent gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mit. Sie ging zwischen dem Jahresende 2017 und dem Jahresende 2018 auf knapp 7,6 Millionen zurück.

Der Anteil der Leistungsempfänger an der Bevölkerung war demnach das dritte Jahr in Folge rückläufig und fiel auf 8,7 Prozent. Ende 2017 waren es 9,2 Prozent, Ende 2016 noch 9,5 Prozent. Die Zahl der Empfänger in den neuen Bundesländern sank laut amtlicher Statistik im vorigen Jahr überdurchschnittlich - und zwar um sieben Prozent.

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Von den insgesamt rund 7,6 Millionen Empfängern sozialer Mindestleistungen erhielten 5,6 Millionen Hartz IV. 1,1 Millionen Menschen bekamen sogenannte Grundsicherung im Alter, rund 400.000 weitere Menschen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. 121.000 Menschen erhielten Hilfen zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen, auch Sozialhilfe genannt.

Bei der Zahl der Empfänger von Hartz IV kam es zu einem Rückgang von 5,7 Prozent. Die Zahl der Empfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sank aufgrund abgeschlossener Verfahren und sinkender Antragszahlen um 12,2 Prozent. Um 4,3 Prozent sank die Zahl der Empfänger von Sozialhilfe, die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter stieg um 1,9 Prozent. © afp/aerzteblatt.de

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