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Ausland

Minister Müller verdoppelt Beitrag für Fonds zum Klimaschutz in armen Ländern

Montag, 28. Oktober 2019

Ausgetrockneter Boden /Bas Meelker Photography, stock.adobe,com
Bas Meelker Photography /stock.adobe,com

Berlin – Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat den Beitrag Deutschlands für den Green Climate Fund zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes in armen Ländern auf 1,5 Milliarden Euro verdoppelt. Deutschland sei damit der drittgrößte Geber hinter Frankreich und Großbritannien. Mit dem knapp zehn Milliarden Euro schweren internationalen Fonds sollen arme Länder bei der Senkung der CO2-Emissionen und bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützt werden.

Müller erklärte am Samstag in Berlin: „Klimaschutz ist die Überlebensfrage der Menschheit. Wir müssen die Vorgaben des Pariser Abkommens konsequent und verbindlich umsetzen und darüber hinaus in den internationalen Klimaschutz investieren.“ Von den Folgen des Klimawandels seien die armen Länder am stärksten betroffen, obwohl sie die niedrigsten Emissionen hätten. „100 Millionen Menschen in Küsten- und Dürregebieten sind bereits jetzt durch Hitze und steigende Meeresspiegel gefährdet, ihre Lebensgrundlage zu verlieren.“

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Deutschland habe zum Start der 24. Weltklimakonferenz in Kattowitz im vergangenen Jahr die Verdopplung seines Beitrags für die Wiederauffüllung des Fonds angekündigt und damit den Anstoß für Beitragsverdoppelungen anderer Geber gegeben. Der Green Climate Fund ist das wichtigste Instrument in der internationalen Klimafinanzierung.

Der Fonds fördert den Angaben zufolge bereits 111 Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Dazu gehören etwa der großflächige Aufbau erneuerbarer Energien, die Umsetzung klimafreundlicher Mobilitätskonzepte, neue Schutzbauten gegen Sturmfluten in Bangladesch und der Aufbau von Frühwarnsystemen für Unwetter. Durch die Projekte des Fonds wurden bereits 1,5 Milliarden Tonnen CO2 eingespart. Dies entspreche dem Anderthalbfachen der von Deutschland 2017 ausgestoßenen Emissionen, erläuterte Müllers Ministerium. © dpa/aerzteblatt.de

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