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Neues Zentrum für Künstliche Intelligenz in der Medizin in Norddeutschland

Montag, 28. Oktober 2019

/pixtumz88, stockadobecom
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Hamburg – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) wird ein norddeutsches Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz in der Medizin fördern. Vier Universitäten sind an dem Vorhaben namens „KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme“ (KI-SIGS) beteiligt: Neben Lübeck als Hauptantragsteller die Universitäten Hamburg, Kiel und Bremen sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Die Fördersumme beträgt in den kommenden drei Jahren rund zehn Millionen Euro.

Im Zentrum stehen intelligente Gesundheitssysteme. Diese umfassen unter anderem adaptive medizinische Systeme, lernende robotische Assistenzsysteme und Smart-Living Home-Assistenten. „Um diese adaptive ‚KI-Space‘ Plattform entsteht ein Ökosystem von verschiedenen Stakeholdern, Techniken sowie Unternehmen in Norddeutschland“, heißt es auf der Webseite des Projekts.

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Die Kompetenzen der Beteiligten liegen laut der Projektbeschreibung unter anderem in der KI-basierten multimodalen Diagnostik. „Damit lassen sich große Mengen medizinischer und klinischer aber auch verhaltensbezogener, sozialer und mobiler Gesundheits- sowie Pflegedaten zusammenführen, um eine ganzheitliche Sicht auf den Patienten zu gewinnen. Dies unterstützt das gesamte Klinik- und Pflegepersonal bei der Diagnose sowie Entscheidungsfindung und optimiert den Behandlungserfolg“, heißt es in der Projektbeschreibung.

Weitere Schwerpunkte sind Prädiktion und Prognose: „Durch den Einsatz von KI-Systemen zur klinischen Vorhersage- und Entscheidungsunterstützung profitieren Gesellschaft und Gesundheitswirtschaft gleichermaßen. Die Anwendung prädiktiver Analysefunktionen auf Patientenpopulationen zeigen mögliche vorbeugende Maßnahmen auf, tragen zur Reduzierung gesundheitlicher Risiken bei und helfen, unnötige Kosten zu vermeiden“, so die KI-SIGS-Initiatoren.

Außerdem geht es bei dem Vorhaben um medizinische Assistenzsysteme: „Hierzu gehören beispielsweise virtuelle Unterstützungs- und robotische Assistenzsysteme, die das Training, Therapie, Rehabilitation oder das Wohnen im Alter zu Hause verbessern und erleichtern“, informiert die KI-SGIS-Website. © hil/aerzteblatt.de

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