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Ausland

Welternährungs­programm vernichtet nach Todesfällen Spezial-Mehl

Montag, 28. Oktober 2019

/picture alliance/Xinhua

Rom – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) wird nach mehreren Todesfällen in Ostafrika 20.000 Tonnen einer speziellen Getreidemischung vernichten. Damit werde man in Kürze beginnen, bestätigte eine WFP-Sprecherin heute in Rom. Die Bestände des „Super Cereal“ lagerten in 25 Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika. Es handelt sich dabei um ein aus Mais oder Weizen gewonnenes Mehl, das mit Sojabohnen und Nährstoffen versetzt wird. Es wird gewöhnlich als Porridge oder Pancakes gegessen.

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Die Verteilung von „Super Cereal“ war schon Anfang Mai gestoppt worden. In der Karamoja-Region in Uganda waren nach WFP-Angaben fünf Menschen gestorben und rund 300 erkrankt, nachdem dort im März und April „Super Cereal“ verteilt worden war.

Umfangreiche Unter­su­chungen hätten ergeben, dass höchstwahrscheinlich eine Verunreini­gung des Getreides durch sogenannte Tropan-Alkaloide während der Ernte oder der Weiter­verarbeitung die Menschen krank gemacht habe. Auf welche Weise das Mehl vernichtet werde, werde sich von Land zu Land unterscheiden, sagte die WFP-Sprecherin. Die Untersuchungen gingen unterdessen weiter. © dpa/aerzteblatt.de

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