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Politik

Rheinland-Pfalz fordert mehr Bundesgeld für Krankenhäuser

Dienstag, 29. Oktober 2019

/rocketclips, stock.adobe.com

Mainz – Unter anderem für IT-Sicherheit und Verwaltung in Krankenhäusern fordert das Land Rheinland-Pfalz mehr Geld vom Bund. Formuliert werden soll das in einer Bundesratsinitiative am 8. November, wie das Ge­sund­heits­mi­nis­terium in Mainz heute mitteilte. „Zur Sicherstellung der flächendeckenden hochwertigen Krankenhausversorgung ist eine auskömmliche und faire Finanzierung der Betriebskosten der Krankenhäuser notwendig“, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD).

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Die Ministerin mahnte: „Unsere Krankenhäuser geraten wirtschaftlich und durch ständig steigende organisatorische sowie qualitative Anforderungen immer mehr unter Druck.“ Spürbar sei das insbesondere bei kleineren Häusern auf dem Land, zunehmend aber auch bei größeren Kliniken. Die Bundesregierung müsse die Finanzierung der Betriebskosten verbessern - und zwar um Zuschläge für Administration und IT-Sicherheit. Insgesamt brauche es eine gemeinsame Anstrengung von Bund, Land und Krankenkassen, um eine flächendeckende hochwertige Krankenhausversorgung zu bewahren. Das diene auch dazu, gleichwertige Lebensverhältnisse in den Ländern zu sichern.

Die IT-Sicherheit von Krankenhäusern war in Rheinland-Pfalz zuletzt nach einem Hacker-Angriff auf Einrichtungen des Deutschen Roten-Kreuzes (DRK) in den Blickpunkt geraten. Betroffen waren von der Cyberattacke auf das DRK-Südwest elf Krankenhäuser in Rhein­land-­Pfalz und dem Saarland sowie vier Altenheime und drei medizinische Versorgungs­zentren. Danach hatte Bätzing-Lichtenthäler mehr Geld vom Bundesministerium für kleinere Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz verlangt, das war aber abgelehnt worden. © dpa/aerzteblatt.de

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