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Bayern verlängert Förderung von Gesundheits­regionenplus

Dienstag, 29. Oktober 2019

/goodluz, stock.adobe.com

München – Bayerische Kommunen können im Rahmen des Programms „Gesundheitsregio­nen­plus“ fünf zusätzliche Jahre eine finanzielle Förderung erhalten. „Dafür stehen Haushaltsmittel in Höhe von je 2,7 Millionen Euro für die Jahre 2019 und 2020 zur Verfügung“, sagte Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) jetzt in München.

Das bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terium fördert seit Anfang 2015 Landkreise und kreisfreie Städte, die sich zu Gesundheitsregionenplus zusammenschließen, jeweils für fünf Jahre mit bis zu 250.000 Euro je Region, also mit 50.000 Euro im Jahr.

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„Die Gesundheitsregionenplus vernetzen zusammen mit der Kommunalpolitik die Akteure des Gesundheitswesens vor Ort. Ihr Erfolgsrezept liegt darin, dass Städte und Landkreise passgenaue Lösungen für die Gesundheitsversorgung und Prävention der Bevölkerung vor Ort entwickeln können“, erläuterte Huml das Konzept.

Ein vom jeweiligen Landrat oder Oberbürgermeister geleitetes Gesundheitsforum übernehme Planung und Steuerung der Gesundheitsregionplus. Die Organisation und Zusammenarbeit innerhalb der Gesundheits­regionplus koordiniere eine dafür eingerichtete Geschäftsstelle. Arbeitsgruppen befassten sich mit den vor Ort drängenden Fragen zu Gesund­heits­förder­ung, Prävention und Gesundheitsversorgung - und zukünftig auch mit dem Thema „Pflege“.

In Bayern sind seit 2015 50 Gesundheitsregionenplus entstanden, die 62 Landkreise und kreisfreie Städte abdecken. Die finanzielle Unterstützung für die erste Förderwelle mit 24 Gesundheitsregionenplus läuft zum Ende des Jahres 2019 aus, da diese bereits seit 2015 und damit die ursprünglich vorgesehenen fünf Jahre unterstützt wurden. „Unsere neue Förderrichtlinie ermöglicht es den Gesundheitsregionenplus, nach fünf Jahren Förderung nun erneut einen Förderantrag für fünf weitere Jahre zu stellen“, so Huml. © hil/aerzteblatt.de

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