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Politik

Klöckner bringt Verordnung für Nutri-Score auf den Weg

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Nutriscore auf einem Fertiggericht /picture alliance
Der Nutri-Score bezieht neben dem Gehalt an Zucker, Fett und Salz auch empfehlenswerte Bestandteile wie Ballaststoffe oder Proteine in eine Gesamtbewertung ein und gibt dann einen einzigen Wert an – auf einer fünfstufigen Skala von „A“ auf dunkelgrünem Feld für die günstigste Bilanz über ein gelbes „C“ bis zu einem roten „E“ für die ungünstigste. Das zutreffende Feld wird hervorgehoben. /picture alliance

Berlin – Bundesernährungsministerin Julia Klöckner treibt die Einführung der farbigen Nährwertkennzeichnung, Nutri-Score, voran. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, hat die CDU-Politikerin jetzt eine dafür vorgesehene Verordnung auf den Weg gebracht. Sie soll den Rechtsrahmen für eine freiwillige Verwendung auf der Packungsvorderseite von Fertigprodukten schaffen.

Nach langem Streit über eine klarere Kennzeichnung für Zucker, Fett und Salz hatte sich Klöckner Ende September auf das aus Frankreich stammende System festgelegt. Es hatte zuvor in einer offiziellen Verbraucherbefragung am besten abgeschnitten. Der Verordnungsentwurf soll nun zunächst in der Regierung abgestimmt werden.

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Die Verordnung muss dann auch von der EU-Kommission gebilligt werden, das Kabinett und der Bundesrat müssen ebenfalls zustimmen. Angestrebt wird, dass der Rechtsrahmen Mitte 2020 steht.

Das neue Logo soll eine Ergänzung für die EU-weit verpflichtende Nährwerttabelle sein, die meist auf der Rückseite von Packungen steht. Erste Produkte, etwa von Danone, sind schon mit dem Logo gekennzeichnet und in deutschen Supermärkten zu kaufen. Die großen Discounter Aldi und Lidl und die Supermarktkette Rewe haben grundsätzlich angekündigt, die freiwillige Kennzeichnung zumindest für Teile ihrer Eigenmarken einführen zu wollen.

Eine erweiterte Nährwertkennzeichnung ist europarechtlich nur als „staatliche Empfehlung“ möglich, wie das Ministerium erläuterte. Klöckner will sich aber für ein EU-weit verpflichtendes System einsetzen. © dpa/aerzteblatt.de

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susanne.strauss
am Freitag, 1. November 2019, 09:06

Ernährungskreis der DGE

Da nun schon jedes dritte bis vierte Kind bzw Jugendliche mit Übergewicht und Fehlernährung zu beklagen ist, sollten wir erneut die Empfehlung der DGE überdenken.

Dort wird den Kohlenhydraten der Getreide m.E. ein viel zu hoher Stellenwert eingeräumt.
Viele Kinder und Jugendliche tragen schon eine verfettete Leber mir sich herum. Diese entwickelt sich durch Zuckerprodukte. Dazu zähle ich auch das Brötchen, die Pasta oder das Toastbrot. Vollkorn hin oder her.
LNS

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