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Knappschaft vergibt Zuschlag für elektronische Patientenakte an IBM

Dienstag, 5. November 2019

/rcfotostock, stock.adobe.com

Berlin – IBM erstellt für die Knappschaft künftig die elektronische Patientenakte (ePA). Das teilte die Knappschaft heute mit. Den rund 1,6 Millionen Versicherten der Knapp­schaft soll die ePA den gesetzlichen Vorgaben entsprechend ab dem 1. Januar 2021 zur Verfügung stehen.

„Mit IBM gemeinsam arbeiten wir ab sofort daran, die elektronische Verfügbarkeit von Informationen, Daten und Dokumenten zu einer Erfolgsstory für die Versicherten zu machen“, erklärte Bettina am Orde, Geschäftsführerin der Knappschaft.

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Datenspeicherung und Verwaltung sei dabei nicht das alleinige Ziel. Der Fokus bei der ePA liege auch darauf, den Versicherten in allen Fragen rund um die Gesundheit und in allen Lebenslagen bestmöglich zu unterstützen. Services und Anwendungen der ePA sollen primär auf die Bedürfnisse der Versicherten abgestellt werden, hieß es.

„Wir schauen sehr genau hin, an welcher Stelle wir unsere Versicherten in der Versorgung mit unserem Know-How und unseren Möglichkeiten unterstützen können – sei es beim Patienten oder bei den Ärzten oder Krankenhäusern“, sagte am Orde. Aus der Erfahrung heraus müssten digitale Neuerungen eindeutigen Mehrwert für Versicherte schaffen – sonst würden sie nicht akzeptiert.

Für IBM ist der Zuschlag von der Knappschaft der dritte innerhalb weniger Wochen. Mitte Oktober hatten die HEK und die Barmer sich ebenfalls bei der Erstellung der ePA für IBM entschieden. © may/EB/aerzteblatt.de

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