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Hamburger Gesundheitsbehörde bestätigt Ehec-Fälle und entwarnt

Freitag, 8. November 2019

/dpa

Hamburg – In einer Kita in Hamburg-Bergedorf und an einem Gymnasium in Blankenese sind mehrere Kinder an Ehec erkrankt. Das bestätigte die Hamburger Behörde für Gesund­­­­­­­heit und Verbraucherschutz heute.

Die Behörde gab zugleich Entwarnung. Es gebe in der Bergedorfer Kita „keinen Hinter­grund einer Lebensmittelkontamination“, sagte Behördensprecher Dennis Krämer. Le­bensmittel­kontrolleure untersuchten den Fall in Blankenese.

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Die Betroffenen, den Angaben zufolge drei Kitakinder und der Fünftklässler des Gymnasi­ums sowie dessen Geschwister, gingen derzeit nicht zur Kita oder Schule. Bei den Fällen an der Kita wiesen die Erkrankungen einen „milden Verlauf“ auf.

Bei dem Fall in Blankenese handle es sich um einen „mittelschweren Einzelfall“, aber nicht um die lebensbedrohliche Form Hus. In beiden Einrichtungen seien zahlreiche Hygiene­maßnahmen ergriffen worden. Zunächst hatte das Hamburger Abendblatt über die Ehec-Erkrankungen berichtet.

Ehec ist meldepflichtig. Die Erkrankung kann verschiedene Formen aufweisen, von denen einige harmlos, andere lebensgefährlich sind. 2011 waren bei einer Ehec-Epidemie in Nord­deutschland 53 Menschen ums Leben gekommen. © dpa/aerzteblatt.de

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