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UKE erhält Millionenförderung für betriebliches Gesundheits­management

Dienstag, 12. November 2019

Das Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf /picture alliance, Markus Scholz

Hamburg – Die Techniker Krankenkasse (TK) unterstützt das Universitätsklinikum Ham­burg-Eppendorf (UKE) mit rund 2,5 Millionen Euro beim betrieblichen Gesundheitsma­nagement. Im Fokus stehen dabei die Pflegeberufe.

„Die Attraktivität des Pflegeberufs zu stärken, ist uns im UKE seit langem ein Anliegen“, sagte Michael van Loo, Leiter des Geschäftsbereichs Personal des UKE. Mit einer mitarbei­terorientierten Personalpolitik und dem Programm UKE INside unterstütze man Mitarbei­ter, Beruf und Familie bestmöglich zu vereinbaren, ihre Gesundheit zu erhalten und ihr Arbeitsleben und -umfeld aktiv mitzugestalten.

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Dank der TK-Förderung könne das Klinikum nun weitere Ansätze für bessere Arbeitsbe­dingungen verfolgen. Die Erkenntnisse daraus sollen laut van Loo über das UKE hinaus den Arbeitgebern und Pflegenden in Deutschland zugutekommen.

„Im Projekt ‚Gesundheitsmanagement UKE – Projekte UKE INside HR‘ unterstützen wir das UKE darin, die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften vor allem im Hinblick auf inno­vative Schichtdienstmodelle und flexible Arbeitszeiten zu überprüfen“, sagte Maren Putt­farcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg.

Konkret planen die Klinik und die TK ein Diagnose-Tool, um Belastungen und Herausfor­de­rungen von Pflegekräften zu identifizieren und Maßnahmen zu deren Entlastung einlei­ten zu können.

Ein weiteres Thema ist die Schulung von Peers, die ihre Kollegen in psychisch belasten­den Situationen im stationären Alltag betreuen und unterstützen können. Auch soll ein Konzept erarbeitet und evaluiert werden, das die Arbeitsbedingungen im Schichtdienst grundlegend verändern soll, unter anderem durch eine innovative Dienst­zeiten-Regelung.

Eine begleitende wissenschaftliche Evaluation soll klären, ob und wie sich die Ergebnisse aus dem UKE auf andere Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und auf branchenferne Berufe im Schichtdienst übertragen lassen. © hil/aerzteblatt.de

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