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Schließung der Eifeler Reha-Klinik aufgehoben

Dienstag, 12. November 2019

/picture alliance, Hermann J. Knippertz

Euskirchen – Die wegen gravierender Hygienemängel in die Insolvenz geratene Eifel­höhen-Klinik Marmagen kann ihren regulären Betrieb bis auf das Schwimmbad wieder aufnehmen. Der Kreis Euskirchen hob nach eigenen Angaben die Ende Oktober ergan­gene Anordnung zur vorläufigen Schließung und den zuvor erlassenen Aufnahmestopp für Patienten auf.

Ein Gutachter habe die Situation in der Reha-Klinik nach einer Begehung bis auf den Schwimmbadbereich als gesundheitlich unbedenklich eingestuft, teilte die Kreisverwal­tung heute mit. Der Bereich des Schwimmbads bleibe vorläufig noch geschlossen.

Die Bezirksregierung Köln hatte die vorläufige Schließung wegen massiver Hygienemän­gel angeordnet. Beanstandet wurden unter anderem verschmutzte Trinkwasserbehälter und ungenügende Schutzmaßnahmen gegen multiresistente Keime. Infolge der Schlie­ßung hatte die Klinik mit rund 300 Beschäftigten einen Insolvenzantrag gestellt.

Die Klinikleitung hatte sich nach Angaben der Kreisverwaltung zu umfassenden Maßnah­men verpflichtet, zu denen auch eine bessere Personalausstattung gehört. Vor allem die personelle Unterbesetzung hatte laut Klinikleitung und Betriebsrat zu den Problemen geführt. © dpa/aerzteblatt.de

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