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Ärzteschaft

Junge Ärzte wollen Zukunft des Gesundheitswesens mitbestimmen

Dienstag, 12. November 2019

/dpa

Berlin – In ärztlichen Berufsverbänden und Ärztekammern sollten mehr junge Ärzte ver­treten sein und gehört werden. Dafür setzt sich das Bündnis Junger Ärzte (BJÄ) mit einem „Zukunftspapier Medizin 2030“ ein.

„Aktuell sind ein Großteil der in Ärztekammern und im Vorstand von Berufs- und Inter­essensverbänden vertretenen Ärzte über 50 Jahre alt“, heißt es in dem Papier. Eine Strate­gie oder Vision zur Entwicklung des Gesundheitssystems in Deutsch­land fehle und sei „ohne Beteiligung von jungen Ärzten auch nicht zu erwarten“.

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Das BJÄ fordert daher lokale Zukunftswerkstätten, um gemeinsam eine Zukunftsvision der deutschen Ärzteschaft zu entwickeln. Diese Zukunftswerkstätten sollten in den verschie­de­nen Lan­des­ärz­te­kam­mern stattfinden oder an vier Orten in Deutschland (Nord, Süd, West, Ost) konzentriert werden.

Ausrichter sollten laut dem BJÄ die jeweiligen Lan­des­ärz­te­kam­mern in Kooperation mit der Bundes­ärzte­kammer sein. „Diese Zukunftswerkstätten bilden die Grundlage für die Entwicklung einer Zukunftsvision 2030 und sollten eine Großzahl von jungen Ärzten ein­binden, sodass ein repräsentatives Meinungsbild entsteht“, heißt es in dem BJÄ-Papier.

Das Bündnis regt an, die Treffen auf drei Punkte zu fokussieren: Welche Grundsätze müssen im Gesundheitssystem 2030 zwingend erhalten bleiben? Welche Strukturen und Abläufe müssen 2030 anders sein als heute und wie müssen diese Änderungen aus­sehen? Wie sollen knappe finanzielle und personelle Ressourcen verteilt werden? Welche Priorisierung soll wie erfolgen?

„Die Einbindung von Arbeitskreisen junger Ärzte oder äquivalenten Zusammenkünften aus den Lan­des­ärz­te­kam­mern ist als Grundlage notwendig“, heißt es vom BJÄ. Darüber hinaus sollte auch interessierten Ärzten aus ärztlichen Stammtischen, Ärztevereinen und Berufs­verbänden die Möglichkeit der Teilnahme geboten werden. Insbesondere Kammer­neumitglieder sollten eingebunden und eingeladen werden. © hil/aerzteblatt.de

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