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Zukunftspakt für Uniklinikum Schleswig-Holstein

Dienstag, 12. November 2019

/dpa

Kiel – Regierung und weite Teile des Landtags in Schleswig-Holstein haben sich auf ein umfassendes Finanz­paket zur Sicherung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) verständigt.

„Der Zukunftspakt ist ein finanzieller Kraftakt von bis zu einer Milliarde Euro“, sagte Fi­nanz­ministerin Monika Heinold (Grüne) heute bei der Vorstellung der Vereinbarung. Der UKSH-Vorstandsvorsitzende Jens Scholz sprach von einem „Befreiungsschlag“, der den jährlich rund 500.000 Patienten und den 14.000 Mitarbeitern an den Standorten Kiel und Lübeck Verlässlichkeit gebe.

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Das Finanzierungskonzept sieht eine Mischung aus Landesmitteln und Kreditaufnahme vor. Das Land Schleswig-Holstein übernimmt dabei Altschulden in Höhe von 340 Millio­nen Euro. Hinzu kommen Zusagen für Investitionsmittel von rund 400 Millionen Euro und eine Aufstockung des jährlichen Investitionszuschusses auf 50 Millionen Euro bis 2028.

„Wir stärken damit langfristig den Medizin- und Wissenschaftsstandort Schleswig-Hol­stein“, zeigte sich Wissenschaftsministerin Karin Prien (CDU) überzeugt.​

Neben Vertretern der Landesregierung unterzeichneten auch die Chefs der Koalitions­fraktionen von CDU, Grünen und FDP sowie der Oppositionsfraktionen von SPD und SSW den Pakt. Geplant ist, in einer zweijährigen Pilotphase ein neues Arbeitszeitmodell für Verbesse­rungen in der Pflege zu testen.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, neben den wichtigen Weichenstellungen zur Sanie­rung des UKSH gleichzeitig neue Impulse für die Arbeitsbedingungen zu setzen“, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Heiner Garg (FDP). © dpa/aerzteblatt.de

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