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Medizin

Deutliche Zunahme von AMD-Erkrankungen bis 2050 prognostiziert

Mittwoch, 13. November 2019

/PIC4U, stock.adobe.com

Bonn – Die Zahl der altersbedingten Makuladegenerationen (AMD) wird aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. In Europa könnten nach einer Studie im British Journal of Ophthalmology (2019; doi: 10.1136/bjophthalmol-2019-314422) im Jahr 2050 etwa 77 Millionen Menschen an einer späten AMD leiden.

Die AMD ist die häufigste Ursache für Sehstörungen im Alter. Da die Erkrankung die Sinneszellen der Netzhaut am Ort des schärfsten Sehens zerstört, kommt es häufig zu einer „gesetzlichen“ Erblindung.

Die Erkrankung ist nicht heilbar. Ihr Fortschreiten kann jedoch im fortgeschrittenen Stadium der feuchten AMD durch regelmäßige intraokulare Injektionen von Anti-VEGF-Wirkstoffen verlangsamt werden. Die Behandlungen sind allerdings mit erheblichen Kosten verbunden, weshalb die AMD zunehmend die Budgets der Kostenträger strapa­ziert.

Diese Belastungen dürften (solange die Kosten für die Medikamente nicht sinken) in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Der Epidemiologe Robert Finger von der Augen­klinik im Universitätsklinikum Bonn rechnet für Deutschland mit einem Anstieg der späten AMD-Erkrankungen von derzeit 120.000 auf 180.000 bis zum Jahr 2050.

Grundlage für die Prognose ist eine Meta-Analyse von 26 Studien. Sie zeigen für die bei­den vergangenen Jahrzehnte einen deutlichen Anstieg von Inzidenz und Prävalenz. Wenn sich der Trend fortsetzt, wird die Zahl der Neuerkrankungen an einer späten AMD in Eu­ropa von derzeit 400.000 auf 700.000 im Jahr 2050 ansteigen. Die Gesamtzahl aller Euro­päer mit einer Spät-AMD würde auf 77 Millionen zunehmen.

Sehr viel häufiger sind Frühstadien der Erkrankung, für die es derzeit keine effektive The­rapien gibt. Die Prävalenz der frühen und intermediären AMD nimmt mit dem Alter stark zu. In Deutschland finden sich die Veränderungen bei 13,2 % aller Menschen zwischen 60 und 64 Jahren, im Alter von 65 bis 75 Jahren steigt die Prävalenz auf 22,9 % und im Alter über 75 Jahre auf 34,2 %. © rme/aerzteblatt.de

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Avatar #108756
Dr. med Hans Dowidat
am Dienstag, 19. November 2019, 16:28

Zunahme der AMD

In der Studie über die Zunahme der AMD in Europa geht der Autor, Prof. Finger, Bcnn, offensichtlich davon aus, dass es weiterhin keine Behandlung für dir trockene AMD geben wird. So wird das auch in den zahlreichen Empfehlungen für Geldanleger gesehen. Investitionen in Firmen, die AMD-Medikamente herstellen, sind ein Bombengeschäft. Bei den Medikamenten handelt es sich aber nur um die VEGF-Hemmer für die feuchte AMD. Die 85% tr0ckenen AMD-Patienten gehen leer aus. Nur ein kleiner Teil der Forschungsgelder der Pharmaindustrie wird für die trockene AMD ausgegeben. In den Empfehlungen erfuhr man, dass der nächste VEGF-Hemmer 2019 auf den Markt kommt (inzwischen erfolgt), und der nächste ist für 2024 geplant. Ich prognostiziere, dass nach 2024 etwa 20 Jahre lang auch nicht viel passieren wird, solange der Patentschutz läuft.
Nach der Makula-Studie wird 2050 jeder Vierte eine AMD haben, also auch jeder vierte Arzt, ja auch jeder vierte Augenarzt. Das ist tragisch, auch für ihn wird es auf absehbare Zeit keine Behandlung geben.
Wie die trockene AMD kuriert werden kann, ist im Tierversuch schon mehrfach erfunden und patentiert worden, alleine es fehlen die nötigen Forschungsgelder der Pharmaindustrie. Ich habe so einen Tierversuch modifiziert und ausprobiert. Es hat funktioniert. Ich empfehle den betroffenen Kollegen, mal die Adresse http.... makuladegeneration.website aufzurufen und alles zu lesen. Da beschreibe ich, incl. Video auf Seite 3, wie ich das gemacht habe. Interessant sind auch die zahlreichen Links, besonders der erste.

Dr. med. Hans Dowidat, 30966 Hemmingen
LNS

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