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Amt für Lebensmittel­sicherheit beanstandet Tätowierfarben

Mittwoch, 13. November 2019

/mikhail_kayl, stockadobecom

Rostock – Tätowierfarben bergen nach Erkenntnissen des Rostocker Landesamts für Land­wirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei weiter ein hohes Risiko für die menschliche Gesundheit. Von den in diesem Jahr untersuchten 14 Proben Tätowierfarben seien sechs beanstandet worden, teilte das Amt heute mit.

In zwei Proben waren die Gehalte an dem als gesundheitsschädlich bekannten Schwer­me­tall Cadmium zu hoch. Zwei weitere Farbproben enthielten einen nicht deklarierten Konser­vierungsstoff und zwei Farben waren fehlerhaft gekennzeichnet. Positiv bemerkten die Prü­fer, dass die untersuchten Farben nicht mit Keimen belastet waren.

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Tätowiermittel bedürfen keiner Zulassung, hieß es. Der Hersteller sei für die Sicherheit der Farben verantwortlich. Gleichzeitig sei für viele Stoffe nicht bekannt, wie sie im menschli­chen Körper wirken. Es fehle eine Vielzahl an Daten.

Das Risiko der Stoffe ergebe sich daraus, dass sie in den Körper gebracht werden, aus ihrer Zusammensetzung, der großen Zahl von Onlineanbietern aus Nicht-EU-Ländern sowie mög­lichen Fälschungen. „Eine verbindliche europäische Rechtssetzung gibt es noch immer nicht“, teilte das Amt mit. © dpa/aerzteblatt.de

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