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Sachsen: Krebs am meisten gefürchtet

Freitag, 15. November 2019

/dpa

Dresden – Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Sachsen fürchten sich laut einer Um­fra­ge der DAK-Gesundheit vor einer Krebserkrankung. „Er ist für die Menschen im Freistaat unter allen Krankheiten der Angstmacher Nummer 1“, teilte die Kasse in Auswertung ei­ner Forsa-Umfrage mit.

Vor allem unter bei 30-Jährigen (76 Prozent) und Frauen (74 Prozent) ist die Furcht vor Krebserkrankungen groß. Trotzdem gehen nur 54 Prozent der Befragten zur Krebsvor­sor­ge. Vor allem Männer seien dabei nachlässig (44 Prozent).

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„Dass der Krebs trotz steigender Heilungschancen seinen Schrecken nicht verliert, liegt nach unseren Erfahrungen sowohl an der Sorge vor einer Neuerkrankung als auch an der lebenslangen Angst bereits geheilter Patienten vor einem Rückfall“, betonte die sächsi­sche DAK-Landeschefin Christine Enenkel.

Um Patienten nach einer intensiven Krebsbehandlung besser zu unterstützen, habe die Krankenkasse zunächst mit dem Uniklinikum Leipzig ein Konzept für eine intensive Tu­mornachsorge entwickelt und das Angebot auf andere Regionen des Freistaats ausge­weitet.

Vor Alzheimer und Demenz haben gut die Hälfte (52 Prozent) der Befragten Angst, vor einem Schlaganfall 46 Prozent und vor Unfällen mit schweren Verletzungen 42 Prozent. Bei der Prävention setzt die große Mehrheit der Sachsen auf Rauchverzicht (74 Prozent), wenig Alkohol (68 Prozent) und regelmäßigen Sport (67 Prozent).

Erfreulich sei, dass die große Mehrheit der Sachsen (85 Prozent) ihren gegenwärtigen Gesundheitszustand als sehr gut oder eher gut einschätzten. Damit das so bleibe, ver­zich­teten drei von vier Befragten (74 Prozent) auf Zigaretten. Gut zwei Drittel trinken wenig Alkohol (68 Prozent) und treiben regelmäßig Sport (67 Prozent).

Für die Umfrage wurden vom 7. Oktober bis 1. November 1.022 Menschen in Sachsen befragt. © dpa/aerzteblatt.de

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