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Computerprogramme sollen Patienten durch das Gesundheitswesen leiten

Donnerstag, 14. November 2019

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Lüneburg – Forscher der Leuphana Universität Lüneburg arbeiten gemeinsam mit dem Leipziger Unternehmen Docyet an der Frage, wie sich das Zusammenspiel von Tele­medi­zin und automatisch arbeitenden Computerprogrammen, sogenannten Bots, bei der Pa­tientenbetreuung verbessern lässt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt namens „Medibility“ mit mehr als einer halben Million Euro.

Docyet beschäftigt sich mit der Entwicklung eines digitalen Gesundheitsberaters, der Pa­tienten durch das Gesundheitssystem lotsen und ihnen helfen soll, medizinische Ange­bote lokal und digital zu finden und in Anspruch zu nehmen.

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Bisher gibt es laut den Forschern jedoch kaum Erkenntnisse darüber, wie die Zusammen­arbeit von Künstlicher Intelligenz und Ärzten und anderem Gesundheitspersonal organi­siert werden sollte. Ebenso ungeklärt sei die Frage, wie solche virtuellen Assistenten auf die Patienten wirken.

„Medibility“ soll deshalb das Zusammenwirken von Ärzten und den Bots sowie die Ver­trau­ensbildung in virtuelle Systeme auf Seiten der Patienten erforschen. Sigrid Bekmeier-Feuerhahn und Wissenschaftler von der Leuphana-Professur für Betriebswirt­schaftslehre unterstützen das Start-up bei der Durchführung der Studien und Experimente.

Die Forscher wollen einen sogenannten Demonstrator entwickeln und diesen in zwei Phasen konstruieren und verbessern. „In der ersten Phase geht es um die grundlegende Integration und Ermöglichung der Zusammenarbeit von Arzt und Maschine. In der zwei­ten Phase wird die Zusammenarbeit optimiert sowie verschiedene Assistenzsysteme an der Schnittstelle zwischen Software und Arzt evaluiert“, hieß es aus der Arbeitsgruppe. © hil/aerzteblatt.de

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