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Politik

Bundestag verabschiedet PTA-Reformgesetz

Donnerstag, 14. November 2019

/StockPhotoPro, stockadobecom

Berlin – Der Bundestag hat heute eine Reform der Ausbildung von pharmazeutisch-tech­nischen Assistenten (PTA) verabschiedet. Damit soll die Ausbildung an die derzeitigen Anforderun­gen in der Berufspraxis angepasst werden.

Der Entwurf aus dem Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium wurde mit den Stimmen von Union und SPD gegen die Stimmen von AfD und Linken bei Enthaltung von FDP und Grünen in geänderter Fassung angenommen.

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Das PTA-Reformgesetz ersetzt das bisherige „Gesetz über den Beruf des pharmazeutisch-technischen Assistenten“. Insbesondere werden das Berufsbild, der Zu­gang zu Ausbildung und die Struktur der Ausbildung neu geregelt.

In Zukunft soll ein Schwerpunkt in der Ausbildung auf der Stärkung der Beratungskompe­tenz liegen. Die PTA-Ausbildung soll weiter wie bisher zweieinhalb Jahre dauern – davon ein halbes Jahr in einer Apotheke – und mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen wer­den. Wäh­rend der praktischen Ausbildung in einer Apotheke sollen die Auszubilden­den eine ange­messene Vergütung erhalten.

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) bezeichnete die Novelle als „über­fällig“. „Die PTA übernehmen in den Apotheken wichtige und verantwortungsvolle Aufga­ben bei der Beratung und der Abgabe von Arzneimitteln und Medizinprodukten“, sagte der Minister. Moderne Ausbildungen sicherten den Nachwuchs an Fachkräften, den man „so dringend“ brauche.

Das Gesetz soll zum 1. Januar 2023 in Kraft treten. Der Bundesrat muss allerdings noch zustimmen. © may/afp/aerzteblatt.de

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