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Politik

Vorwürfe gegen Heiko Maas: Blockade bei ausländischen Pflegern

Freitag, 15. November 2019

/Monkey Business; stock.adobe.com

Düsseldorf – Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) wirft dem Auswärtigen Amt Untätigkeit bei der Aufnahme ausländischer Pflegekräfte vor. „Bundes­­­außenminister Heiko Maas lässt die Pflege vertrocknen“, kritisierte bpa-Präsident Bernd Meurer gestern in Düsseldorf.

Mit nur 50 zusätzlichen Visabeamten könne Maas den Fach­kraftmangel, unter dem Pflegebedürftige und ihre Familien in Deutschland litten, spür­bar verringern. „In den Balkanländern liegen Zehntausende Visaanträge bei den Botschaften, die mona­te­lang nicht bearbeitet werden“, fügte Meurer hinzu.

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Motivierte Fachkräfte, die einreisen wollten, um die Altenpflege zu unterstützen und die Teams zu entlasten, müssten einein­halb Jahre warten, bis sie überhaupt einen Antrag stellen dürften. „Ge­sund­heits­mi­nis­ter Spahn stärkt die Pflege mit zusätzlichen Stellen. Außen­minister Maas verhindert durch fahrlässige Untätigkeit, dass wir diese Stellen besetzen können“, so Meurer.

Zuwanderung von internationalen Pflegefachkräften sei neben den steigenden Ausbil­dungszahlen der wichtigste Baustein, um Pflegende zu entlasten und die Versorgung von Pflegebedürftigen zu gewährleisten. © kna/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #732154
Christamüller
am Freitag, 22. November 2019, 04:54

Arbeitslose Hausfrauen als neue Pflegepersonen

Es ist absurd anzunehmen, dass Staaten ausserhalb der EU einen Überschuß an Pflegepersonal und Ärzten haben sollten. Da mutieren arbeitslose Tierpfleger, Landwirtschaftshelfer, Produktionshelfer, Verkäufer etc urplötzlich zu Alten- oder Krankenpfleger nach dem deutschen Altenpflege / Krankenpflegegesetz. Natürlich gibt es einen Überschuß an arbeitslosen Hausfrauen und sonstigen Personen auf dem West-, Ostbalkan, und auch im Kongo, das bedeutet aber nicht, daß diese Arbeitswilligen diejenige Qualifikation aufweisen, die im Deutschen Gesundheitssystem gefordert ist.
Avatar #79783
Practicus
am Samstag, 16. November 2019, 00:11

Einfache Lösung

Wie weltweit bei medizinischem Personal üblich: Das Visum gibt es, wenn das staatliche deutsche Examen für Pflegekräfte oder Ärzte im Herkunftsland außerhalb der EU in deutscher Sprache erfolgreich abgelegt wurde.
Die Prüfungen können wie das ECFMG bei den Botschaften oder Konsulaten abgenommen werden, auh die Götheinstitute könnten Prüfungen durchführen.
Es besteht sonst das erhebliche Risiko, dass gefälschte und/oder gekaufte "Papierqualifikationen" zur Erschleichung von Visa genutzt werden - Bosnien als warnendes Beispiel!
LNS
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