NewsVermischtesMedibus soll bis Ende 2020 in Nord- und Osthessen unterwegs sein
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Medibus soll bis Ende 2020 in Nord- und Osthessen unterwegs sein

Freitag, 15. November 2019

/Deutsche Bahn AG

Berlin – Seit fast eineinhalb Jahren rollt mit dem Medibus eine mobile Arztpraxis durchs ländliche Nord- und Osthessen – und soll dies auch noch bis mindestens Ende 2020 tun. Wie die Deutsche Bahn (DB) heute mitteilte, wurde der eigentlich Mitte kommenden Jahres auslaufende Vertrag demnach um weitere mindestens sechs Monate verlängert.

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) testet den Linienbus, den die Deutsche Bahn umgebaut hat. Die bisherige Bilanz sei sehr positiv, heißt es: Mehr als 3.500 Patien­ten sind demnach bereits in der rollenden Hausarztpraxis behandelt worden. Von den durch­schnittlich 36 behandelten Patienten pro Tag sei jeder zweite über 75 Jahre alt.

Der Medibus bringt seit Juli 2018 einen Hausarzt an Orte, wo Mediziner fehlen. Die Kos­ten für die ursprünglich auf zwei Jahre angelegte Pilotphase liegen laut KV bei rund 600.000 Euro.

Damit sei der Medibus teurer als eine Hausarztpraxis. Ob der Medibus noch über 2020 hinaus rollen kann, ist laut stellvertretendem KVH-Vorsitzenden Eckhard Starke nun vor allem eine Sache der Finanzierung. Hier sieht Starke nach eigenen Angaben besonders das Land und die Kommunen in der Pflicht.

Bei der mobilen hausärztlichen Versorgung allein soll es laut Bahn nicht bleiben: Derzeit wird nach Angaben der DB ein Zahn-Medibus entwickelt, der als mobile Zahnarztpraxis ebenfalls durch ländliche Regionen rollen soll. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER