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Politik

Krankenkassen unterstützen Präventionsforschung

Dienstag, 19. November 2019

/dpa

Berlin – Ab dem kommenden Jahr wird das „GKV-Bündnis für Gesundheit“ Forschungsvor­ha­ben zur Gesund­heits­förder­ung und Prävention in Lebenswelten fördern. Zunächst soll es dabei um das Thema „Geschlechtsspezifische Besonderheiten bei Gesundheitsförde­rung und Prävention in Lebenswelten“ gehen.

Staatliche und nicht staatliche Hochschulen, universitäre und außeruniversitäre For­schungseinrichtungen sowie gemeinnützige Körperschaften, zum Beispiel Vereine oder Stiftungen, können sich ab sofort mit ihren Projekten bewerben.

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„Durch praxisorientierte Forschung können wir Angebote besser auf die Bedürfnisse der Menschen zuschneiden und deren Gesundheitschancen erhöhen“, sagte Gernot Kiefer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands.

Neben Maßnahmen, die auf das Verhalten Einzelner zielten, seien dazu auch Veränderun­gen von Strukturen und Verhältnissen in den Lebenswelten, zum Beispiel in Schulen, erforderlich. Ziel der aktuellen Förderrunde sei, geschlechtsspezifische Besonderheiten besser zu verstehen und in der Gesund­heits­förder­ung zu berücksichtigen, so Kiefer.

Laut GKV-Spitzenverband fehlen fundierte Erkenntnisse dazu, wie geschlechts­spezifische Unterschiede bei der Gesund­heits­förder­ung zustande kommen, wie sie erfasst werden können und wie die Prävention diese Unterschiede adäquat berücksichtigen könnte. „Zwar gibt es erste wissenschaftliche Studien, die sich mit der Thematik beschäftigen, umfangreiche wissenschaftliche Erkenntnisse liegen jedoch nicht vor“, hieß es aus dem Verband.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Forschende sollen zunächst eine Projekt­skizze einreichen. Nach einer positiven Begutachtung dieser Skizze sollen sie einen voll­ständigen Förderantrag stellen. Das „GKV-Bündnis für Gesundheit“ ist eine gemeinsame Initiative der Krankenkassen. © hil/aerzteblatt.de

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