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Nach Hepatitis-A-Fall vorerst kein Unterricht an Chemnitzer Schule

Mittwoch, 20. November 2019

/tashatuvango, stock.adobe.com

Chemnitz – An der wegen eines Hepatitis-A-Falls geschlossenen Grundschule in Chem­nitz findet bis auf weiteres kein Unterricht statt. Von morgen an wird die Schloßgrund­schule lediglich für die Hortbetreuung von zunächst maximal 80 Kindern geöffnet, teilte die Stadt gestern mit. Ein regulärer Unterricht finde jedoch noch nicht statt.

Auf der Internet­seite der Schule wurde angekündigt, dass die Eltern Informationen zur Aufnahme des regulären Unterrichts am 29. November über die Homepage sowie den Elternrat erhalten würden.

Am vergangenen Mittwoch war bei einem Kind Hepatitis A festgestellt worden. Seit dem vergangenem Donner­stag ist die Schule geschlossen.

Nach Angaben der Stadt wurden bis gestern alle Sanitäranlagen, Klassen- und Horträu­me, der Speisesaal, die Treppenhäuser und Verwaltungsräume im Schulgebäude sowie der Turnhalle desinfiziert.

Ursprünglich war Sozialbürgermeister Ralph Burghart (CDU) davon ausgegangen, dass ab morgen an zumindest teilweise der Unterricht wieder aufgenommen werden könnte.

Im Zusammenhang mit der Erkrankung war festgestellt worden, dass 119 der 270 Schüler sowie jeweils rund die Hälfte der Lehrer und Horterzieher nicht gegen Hepatitis A ge­impft sind. Seit vorgestern bietet das Gesundheitsamt Schutzimpfungen für Kinder, Eltern und Schulpersonal auf freiwilliger Basis an. © dpa/aerzteblatt.de

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