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Politik

Ärztin ist neue Gesundheits­ministerin in Brandenburg

Mittwoch, 20. November 2019

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, überreicht die Ernennungsurkunde an Ursula Nonnemacher (Grüne), neue Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz von Brandenburg. /picture alliance, Monika Skolimowska

Postdam – Die Ärztin Ursula Nonnemacher ist neue Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz in Branden­burg. Die 62-jährige Politikerin, die nun auch stellvertretende Ministerpräsidentin ist, wurde heute im Landtag vereidigt.

Nonne­macher erhielt 1983 ihre Approbatoin und arbeitete am Krankenhaus Berlin-Spandau. 1993 bekam sie ihre Facharztanerkennung für Innere Medizin.

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Ihre politische Karriere startete Nonne­macher 1997. Sie war damals Gründungsmitglied des Grünen-Ortsverbandes Falkensee. Seit 2003 gehört sie der Stadtverordnetenver­sammlung an. 2009 zog sie in den Brandenburger Landtag ein und stieg dort als Expertin für Innen- und Sozialpolitik zur Fraktionschefin auf.

Nach der Landtagswahl am 1. September setzte sie bei den Gesprächen mit SPD und CDU als Verhandlungsführerin die Akzente für die Grünen und zeigte sich bei Bekanntgabe der Ergebnisse stets auf Augenhöhe mit Regierungschef Woidke.

Nonnemacher war mit 392 Beiträgen in der vergangenen Wahlperiode fleißigste Rednerin im Landtag. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn und zwei Töchter.

Der neue Brandenburger Landtag war am 1. September gewählt worden, die bis dahin regierende Koalition aus SPD und Linken verlor ihre Mehrheit. Heute wurde Branden­burgs Ministerpräsident Dietmar Woidke wiedergewählt. Er ernannte heute Mittag die Minister. © dpa/afp/may/aerzteblatt.de

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