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Ausland

Denguefieberausbruch in Süd- und Mittelamerika

Donnerstag, 21. November 2019

/dpa

Washington – Süd- und Mittelamerika erleben derzeit den schwersten Ausbruch des Den­gue-Fiebers seit Beginn der systematischen Erfassung im Jahr 1980.

Bislang wurden im lau­fenden Jahr mehr als 2,7 Millionen Fälle registriert, 13 Prozent mehr als bei der bislang stärksten Dengue-Epidemie in der Region 2015, wie die Pan-Amerikani­sche Gesundheits­organisation (PAHO) zuletzt mitteilte.

Bis Ende Oktober starben demnach 1.206 Menschen an Dengue. Am stärksten betroffen wa­ren Brasilien, Mexiko, Nicaragua, Kolumbien und Honduras. Im Verhältnis zur Bevölkerungs­zahl gab es die meisten Ansteckungen in Belize.

Die PAHO rief die betroffenen Länder dazu auf, die Ausbreitung des Dengue-Virus besser zu überwachen, die Bevölkerung über die Ge­fahren zu informieren und Präventionsmaß­nah­men zu ergreifen.

Dengue-Viren werden von Gelbfiebermücken (Aedes aegypti) übertragen. Weltweit laufen derzeit laufen mehrere Programme, um die Zahl der Moskitos zu reduzieren. Neben kon­ven­tionellen Mitteln zur Insektenbekämpfung wird mit der Sterilisation männlicher Exemplare durch radioaktive Strahlung und dem Aussetzen gentechnisch veränderter Mücken experi­mentiert. © dpa/aerzteblatt.de

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