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Versorgung Versicherter im PKV-Basistarif gewährleistet

Donnerstag, 21. November 2019

/dpa

Berlin – Versicherte, die in der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) im Basistarif versi­chert sind, werden der Bundesregierung zufolge ärztlich und zahnärztlich verlässlich versorgt. 2017 und 2018 habe es bundesweit jeweils rund 40 Beschwerden gegeben, denen abgeholfen werden konnte, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag.

In den PKV-Basistarif können Versicherte unter bestimmten Bedingungen wechseln, zum Beispiel, wenn sie nicht in der Lage sind, den regulären Beitrag zu zahlen. Der Basistarif bildet den Leistungskatalog der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) nach.

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Laut der Bundesregierung waren Ende Juni 2019 insgesamt 32.214 Personen im PKV-Ba­sistarif versichert. 67 Prozent der Basistarifversicherten sind männlich, 33 Prozent weib­lich. Bei rund 59 Prozent der Versicherten wurde der Beitrag wegen Hilfebedürftigkeit im Sinne des Sozialrechts halbiert. Zum Ende des Jahres 2018 wurde den Angaben zufolge bei 18.894 Versicherten im Basistarif der Beitrag halbiert.

Die Bundesregierung erläutert in ihrer Antwort, dass laut der Kassenärztlichen Bundes­vereinigung (KBV) keine Versorgungsdefizite bei Patienten bekannt sind, die im Basistarif ver­sichert sind. Auch die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Kassenzahn­ärztli­chen Vereinigungen sähen die Sicherstellung als gewährleistet an.

Die Bundesregierung erklärt weiter, sie beobachte die Situation der in dem Basistarif Ver­sicherten und sei dazu regelmäßig mit der KBV und anderen in Kontakt. „Die Bundes­re­gie­rung wird die Entwicklung weiter beobachten und, sofern die Zahl der Beschwerden zunimmt, prüfen, ob und gegebenenfalls welche gesetzlichen Änderungen angezeigt wären“, heißt es in der Antwort. © hil/aerzteblatt.de

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Dr. Peter Pommer
am Donnerstag, 21. November 2019, 20:26

Andere Erfahrungen

Ich hatte in meiner Ambulanz zwei Kollegen im Basistarif zweiter verschiedener Gesellschaften, bei denen grundsätzlich keine ambulanten Arztrechnungen erstattet wurden, auch nicht nach 1,0 fachen Satz. So habe ich halt auch gerne ohne Berechnung behandelt. Teure inhalative Präparate wurden nicht erstattet, eine Versicherung hat ausschliesslich Salbutamol erstattet, die andere auch das nicht, bevor kein laborchemischer Nachweis der Nikotinkarenz erbracht wurde. Die Nikotinkarenz gelingt halt realistischerweise vielen COPD-Patienten, und gegen e-Zigarette läuft ja nun eine gigantische PR-Campagnen, die Äpfel mit Birnen vergleicht. In der Tabakzigarette kann man zwar sicherer Cannabis rauchen, das hat Tradition. Wenn man Crack, LSD, Cocain reinmischt, mag das auch schief gehen - bitte nicht ausprobieren. Fakt ist und bleibt, dass bei bestimmungsmäßigem Gebrauch der e-Zigarette (Dampfer und Liquid aus dem deutschen Fachhandel) das Schädigungspotential zwar vorhanden, aber viel geringer als mit der Tabakzigarette ist. Themaverfehlung zuletzt, ich weiß, aber das muss auch mal gesagt werden
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