NewsVermischtesMehr Menschen pflegen Angehörige zu Hause
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Mehr Menschen pflegen Angehörige zu Hause

Donnerstag, 21. November 2019

/Peter Maszlen, stockadobecom

Hannover – Die Zahl der Menschen, die zu Hause Angehörige pflegen, ist in den vergan­ge­nen drei Jahren um 25 Prozent gestiegen. Das geht aus einer heute in Hannover ver­öffent­lich­ten Erhebung der Kaufmännischen Krankenkasse KKH hervor. Grund sei die Re­form bei den Pflegestufen. Durch die gesetzliche Änderung sei die Zahl der Anspruchsbe­rechtigten gestiegen, hieß es.

In Bereich der KKH stieg die Zahl der zu Hause Pflegenden von 55.500 im Jahr 2017 auf zuletzt 63.300 an. Nach Einführung von fünf Pflegegraden anstelle von drei Pflegestufen im vergangenen Jahr sind insbesondere Menschen mit demenziellen Einschränkungen stärker anspruchsberechtigt.

Anzeige

Die KKH verweist auf Unterstützungsleistungen der Pflegekassen, die eine Überbelastung der Pflegenden verhindern sollen. Sie hätten unter anderem Anspruch auf sogenannte Verhinderungspflege, bei der etwa ein Nachbar, ein Bekannter oder ein ambulanter Pfle­gedienst die Pflege übernimmt.

Dabei zahle die Pflegekasse für bis zu sechs Wochen im Jahr maximal 1.612 Euro ab dem Pflegegrad zwei. Denselben Betrag gebe es für eine Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung für bis zu acht Wochen im Jahr. Die KKH selbst biete Präventionsreisen an, hieß es.

Pflegepersonen stünden täglich vor neuen Herausforderungen, hieß es. Deshalb sollten sie ihre eigene Gesundheit stärken und hin und wieder Abstand vom Pflegealltag ge­winnen, so die Kasse. © kna/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

28. Januar 2020
Erfurt – Thüringen will gemeinsam mit dem Land Berlin mit zwei Bundesratsinitiativen die Situation in der privaten Pflege zu Hause verbessern. „Viele Menschen möchten so lange wie möglich in den
Thüringen unterstützt Vorstöße bei der Pflege zu Hause
23. Januar 2020
Berlin – Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege, Andreas Westerfellhaus, erwartet ab kommender Woche einen „konstruktiven Dialog“ mit der Ärzteschaft über die Substitution von ärztlichen
Westerfellhaus erwartet konstruktiven Dialog mit Ärzteschaft über Substitution
14. Januar 2020
Berlin/Bremen – Arbeitnehmer, die über einen längeren Zeitraum familiäre Pflegeaufgaben übernehmen, büßen dabei rund drei Prozent ihres Stundenlohns ein. Das berichten Wissenschaftler des Deutschen
Pflege von Angehörigen mindert Einkommen
13. Januar 2020
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat teils massiven Personalmangel in der Pflege eingeräumt. Es gebe in deutschen Krankenhäusern wegen des Pflegekräftemangels „phasenweise und
Spahn sieht teilweise ernsthafte Probleme wegen Pflegekräftemangel
20. Dezember 2019
Berlin – Die Koalitionsfraktionen verlangen von der Bundesregierung eine Stärkung der Kurzzeitpflege. Die Regierung solle sicherstellen, dass Länder, Kommunen, Pflegeeinrichtungen und Pflegekassen
Koalitionsfraktionen wollen Verbesserungen in der Kurzzeitpflege
19. Dezember 2019
Berlin – Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) hat die Rehabilitations-Richtlinie an das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz angepasst. Für pflegende Angehörige entfällt damit das geltende Prinzip einer
Anspruch auf stationäre Rehabilitation ausgeweitet
13. Dezember 2019
Berlin – In Deutschland gibt es flächendeckend viel zu wenig Kurzzeitpflegeplätze. Darauf haben Lothar Riebsamen (CDU) und Heike Baehrens (SPD), beide Mitglieder im Gesundheitsausschuss des
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER