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Ärzteschaft

Impf-App soll Überblick vereinfachen und an Termine erinnern

Freitag, 22. November 2019

/Maksim Kostenko, stock.adobe.com

Hannover – Eine neue Impf-App soll künftig dabei helfen, wichtige Schutzimpfungen im Blick zu behalten. Sie solle auch daran erinnern, wann eine Impfung erneut notwendig wird. Eine Demoversion der App stellte heute der Hausärzteverband Niedersachsen zur Impfwoche vor.

„Unsere Erfahrungen in der Hausarztpraxis zeigen, dass Impfpässe oft nicht lesbar, un­voll­ständig und so gut ‚wegsortiert‘ werden, dass man sie nicht wiederfindet“, erläuterte der Vorsitzende des Hausärztever­bandes Niedersachsen, Matthias Berndt, die Motivation des Verbandes zur Entwicklung der „impf.app“.

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Außerdem stelle man immer wieder fest, dass notwendige Zweit- oder Drittimpfungen zur Erlangung des vollständigen Impfschutzes oder Auffrischungsimpfungen oftmals von den Patienten nicht wahrgenommen würden. Ziel sei ein offenes System für Patienten und Mediziner, um Impf-Einträge digi­tal zu er­fassen und die Daten verlässlich auszutau­schen, sagte Berndt.

Die Hausärzte zwischen Harz und Nordsee wollen in ihren Praxen bis zum 22. Dezember verstärkt für Impfungen werben. „Wir müssen möglichst viele Menschen erreichen und für dieses Thema sensibilisieren“, sagte die niedersächsische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Carola Reimann (SPD) zum Start der ersten „Hausärztlichen Impfwochen“.

Die neue „impf.app“ der Hausärzte soll im kommenden Jahr an den Start gehen, Entwick­lungs­partner ist die Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin. Sie begleitet auch ein Projekt der Krankenkasse AOK mit den Kassenärztlichen Vereinigungen Sachsen und Thüringen. Langfristig sollen unter anderem auch Impf-Empfehlungen für Fernreisen eingebaut werden. © dpa/may/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #772524
Julius Senegal
am Freitag, 6. März 2020, 00:33

Impfgegner haben psychische Störungen...

...und interpretieren eine digitale Vereinfachung von Schutzimpfungen als "Diktatur".

Vielleicht leben sie auch nur in der Vergangenheit und sehnen sich an eine Zeit, in der es noch viel mehr Seuchen gab.
Avatar #808291
Doktors Liebling
am Sonntag, 12. Januar 2020, 05:10

Schöne neue Diktatur

ist der nächste Schritt.

"Ziel sei ein offenes System für Patienten und Mediziner, um Impf-Einträge digi­tal zu er­fassen und die Daten verlässlich auszutau­schen."

Ein System, um alles zu erfassen und zum Schluss folgen Zwangsimpfungen für Erwachsene und Kinderschutzfälle fürs Jugendamt wegen Eltern, die eigenverantwortlich entscheiden wollen.
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