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Ausland

Widerstand gegen neue Abtreibungsregelung in Belgien

Mittwoch, 27. November 2019

/homonstock, stock.adobe.com

Brüssel – 700 Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern und Psychologen in Belgien haben sich gegen eine geplante Gesetzesänderung in Sachen Abtreibung gewandt. In einem in der Zeitung La Libre veröffentlichten Brief riefen sie die belgischen Abgeordneten auf, gegen die neue Regelung zu stimmen.

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Sie äußerten sich besorgt darüber, dass Schwangerschaftsabbrüche als reguläre medizini­sche Leistung angesehen werden könnten. Der „moralische Druck“ auf Mitarbeiter des Ge­sund­heitswesens könne zunehmen, heißt es weiter in dem Brief. Zudem werde es schwie­ri­ger, sich auf sein Gewissen zu berufen, wenn man eine Abtreibung nicht vornehmen wolle.

Das belgische Parlament will die Frist verlängern, bis zu der ein Schwangerschaftsab­bruch vorgenommen werden darf. Anstatt bis zur 12. soll sie künftig bis zur 18. Schwan­ger­schafts­woche legal sein. Zudem soll die erforderliche Bedenkzeit von sechs Tagen auf zwei Tage verkürzt werden. © kna/aerzteblatt.de

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Rossioninga
am Donnerstag, 28. November 2019, 14:16

"La Libre"

Kleiner Hinweis: Es gibt keine Zeitung mit diesem Namen. Sie heißt "La Libre Belgique" zu Deutsch "das freie Belgien". Im Logo findet man das "Belgique" in kleiner Schriftgröße über den 3 letzten Buchstaben von "Libre". In der Webadresse ist es einfach durch die Länderkennung be ersetzt.
Freundliche Grüße
Inga Rossion
LNS

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