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Junge Menschen fürchten sich oft vor psychischer Erkrankung

Dienstag, 3. Dezember 2019

/mariesacha, stockadobecom

Hamburg – Junge Menschen fürchten sich überdurchschnittlich oft vor einer psychischen Erkrankung. 42 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben Angst davor, an einer Depresssion oder einem anderen Seelenleiden zu erkranken, wie eine heute veröffentlichte Umfrage der DAK-Gesundheit ergab.

Über alle Altersgruppen hinweg haben 30 Prozent Angst vor einer psychischen Erkrankung. Der größte Angstmacher bleibt in allen Altersgruppen allerdings Krebs. Obwohl sich mehr als zwei Drittel der Befragten vor einer Tumorerkrankung fürchten, gehen 42 Prozent nicht zur Vorsorge. Die Angst vor Krebs stieg im Vergleich zur Vorjahresstudie leicht an.

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49 Prozent aller Befragten fürchten sich vor Alzheimer und Demenz, 45 Prozent vor einem Schlaganfall. Dahinter folgen die Furcht vor einem schweren Unfall (43 Prozent), einem Herzinfarkt (38 Prozent) und einer schweren Augenerkrankung (33 Prozent).

Vor einer Augenerkrankung haben junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren mit 40 Prozent überdurchschnittlich oft Angst. Ältere Befragte ab 60 Jahren fürchten besonders häufig, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken oder einen Schlaganfall zu erleiden.

Insgesamt schätzen 88 Prozent der Deutschen ihren aktuellen Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein. Menschen in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern schätzen ihre eigene Gesundheit als besonders gut ein. Schlusslicht mit 80 Prozent ist Sachsen-Anhalt. Für die Umfrage wurden vom 7. Oktober bis zum 1. November 2.814 Menschen befragt. © afp/aerzteblatt.de

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Avatar #720508
e.ne
am Mittwoch, 4. Dezember 2019, 02:08

Sich wehren

Krebs ist nicht genau erforscht
Aber "seelisch krank" muss man nicht werden.
Dagegen wirken.
Ab 14 sollte man heutzutage eine eigene Rechtsschutzversicherung haben.
Fühlt man sich ungerecht behandelt, angesprochen, beleidigt -
sich beraten lassen ggf klagen.
Nicht zum Opfer werden. Sich erst einmal beschweren.
Oder alleine weiter gehen. -
LNS

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