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Deutsche sorgen sich wegen Altersarmut

Dienstag, 3. Dezember 2019

/CHW, stock.adobe.com

Frankfurt am Main – Jeder Zweite in Deutschland hat einer Umfrage zufolge Angst vor Altersarmut – doch für die private Vorsorge fehlen nach eigener Einschätzung fast eben­so vielen Menschen die Mittel. Das sind zwei Erkenntnisse einer Umfrage der Deutsche Bank mit Unterstützung des Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die in Frankfurt vorge­stellt wurde.

Demnach hat sich in weiten Teilen der Bevölkerung die Erkenntnis durchgesetzt, dass die gesetzliche Rente im Ruhestand eher nicht ausreichen wird. „Wir sehen ein ziemlich er­schüttertes Vertrauen in die gesetzliche Rente“, sagte Thomas Hörter, Leiter Marktfor­schung Deutsche Bank.

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Nur 17 Prozent der 3.200 Befragten von 20 bis 65 Jahren erwarten der Umfrage zufolge über die gesetzliche Rente im Alter eine ausreichende Versorgung. 70 Prozent glauben dagegen, dass aus dieser Quelle nur eine Grundversorgung kommen wird. Und immerhin die Hälfte (54 Prozent) der Befragten erwartet sogar, dass das gesetzliche Rentensystem über kurz oder lang zusammenbrechen wird.

Entsprechend hoch ist das Bewusstsein, dass private Altersvorsorge notwendig ist, um den eigenen Lebensstandard auch im Ruhestand halten zu können. Fast drei Viertel der Befragten (71 Prozent) sind davon überzeugt. Aktuell legen die Befragten nach eigenen Angaben im Mittel 50 Euro pro Monat privat fürs Alter zur Seite. Nötig wäre nach ihrer Einschätzung aber eine Sparrate in Höhe von 200 Euro.

Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) gab an, sie würde gerne (mehr) fürs Alter spa­ren, habe aber kein Geld übrig. Zusätzliches Hemmnis: 56 Prozent der Befragten finden Produkte zur Altersvorsorge oft unverständlich, 36 Prozent halten das ganze Thema für zu komplex. © dpa/aerzteblatt.de

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