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Politik

Pflegeausbildung: Portale sollen Kooperationen erleichtern

Mittwoch, 4. Dezember 2019

/dpa

Potsdam/München – Mit einem neuen Ausbildungsportal sollen brandenburgische und bayerische Pflegeeinrichtungen leichter Kooperationen für die neue Pflegeausbildung finden. Das teilten das Ge­sund­heits­mi­nis­terium in Brandenburg und Bayern mit. Vom 1. Januar 2020 an wird die Pflegeausbildung bundesweit neu geregelt. Mit der Reform werden die Bereiche Alten-, Kinderkranken- und Krankenpflege zusammengeführt.

Das Ausbildungsportal Pflege in Brandenburg biete neben Informationen für Träger und Auszubildende, allen Beteiligten die Möglichkeit, sich zu präsentieren und zu koordinie­ren, erklärte das Ministerium in Potsdam mit.

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Auch in Bayern soll eine neue Onlineplatt­form bei der Suche nach Ausbildungspartnern helfen. Wer sich für die neue Pflegeberufeausbildung interessiert, findet entsprechende Informa­tionen unter www.pflegeausbildung.bayern.de. Unter www.generalistik.bayern.de stehen fachliche Informationen rund um die Einführung des neuen Pflegeberufegesetzes bereit.

Unter anderem befinden sich dort eine Zusammenfassung der häufigsten Fragen sowie aktuelle Informationen oder Listen zu möglichen praktischen Einsatzorten in der Pädia­trie, Psychiatrie und weiteren Einsatzorten. Diese Seite wird fortwährend aktualisiert.

Darüber hinaus hat das Gesundheits- und Pflegeministerium auf der E-Government-Platt­form des Freistaats BayernPortal eine Datenbank aufgebaut, auf der die Kontaktdaten aller Träger der praktischen Ausbildung sowie der Pflegeschulen abgerufen werden können. Über eine Suchfunktion können auch mögliche regionale Partner gefunden werden. Ziel ist es, dass die Akteure unkompliziert und schnell passende Partner für ihre Auszubildenden finden, Kontakt aufnehmen und Kooperationsverträge abschließen können.

„Mit der generalistischen Pflegeausbildung, die in Bayern ab 1. April 2020 startet, haben wir den Rahmen für eine attraktive und zukunftsfähige Ausbildung im Pflegebereich geschaffen. Jetzt geht es darum, die Öffentlichkeit möglichst breit darüber zu informieren - und Menschen zu gewinnen, die in der Pflege ihre berufliche Zukunft sehen“, sagte Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU).

„Die Ausbildung in der Pflege wird attraktiver“, sagte in Brandenburg Humls Amtskollegin Ge­sund­heits­mi­nis­terin Ursula Non­ne­macher (Grüne). Mit der Reform werde eine zeitge­mäße, fortschrittliche und qualitativ hochwertige Ausbildung auf den Weg gebracht.

In Nordrhein-Westfalen haben die in der Pflegeausbildung aktiven Trägerverbände unter­dessen ein Eckpunktepapier zur Umsetzung der Pflegeberufereform mit dem Titel „Kein Ausbildungsplatz darf verloren gehen. Keiner kann (soll) mehr alleine ausbilden. Ausbil­dungskooperationen in den Regionen im Rahmen der gemeinsamen Pflegeausbildung“ verfasst. Die Träger der Ausbildung kündigen damit an, sich im Verbund auf den Weg zu machen, um eine qualitativ hochwertige gemeinsame Pflegeausbildung anbieten zu können. © dpa/may/aerzteblatt.de

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