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Digitale Medien stressen junge Menschen

Mittwoch, 4. Dezember 2019

/Monet, stock.adobe.com

Villingen-Schwenningen – Immer mehr junge Menschen zwischen 14 und 34 Jahren sind durch digitale Medien gestresst. Wie die heute veröffentlichte Erhebung der Schwennin­ger Krankenkasse ergab, stieg der Anteil derer, die sich durch digitale Geräte wie Smart­phones gestresst fühlen, binnen einem Jahr von 36 auf 41 Prozent.

Gründe dafür seien viele Ablenkungsmöglichkeiten durch Chats, Videos oder Social Media sowie die ständige Erreichbarkeit. Vor allem junge Frauen sehen in sozialen Medien Stress­auslöser. 78 Prozent fühlen sich unter Druck gesetzt. Bei den Männern sind es 58 Prozent.

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„Je jünger die Befragten, desto intensiver nehmen sie Aktivitäten in den sozialen Medien als soziale Verpflichtung wahr“, erklärte Tanja Katrin Hantke von der Schwenninger. 56 Prozent der Befragten erkennen bei sich eine Müdigkeit durch Schlafmangel als Folge von Digitalstress. 53 Prozent haben Probleme beim Einschlafen. Knapp jeder Zweite gab Gereiztheit und Erschöpfung als Folge an.

Acht von zehn Befragten üben analoge Hobbys wie Sport und Musik aus, um dem digitalen Stress zu entgehen. Von den gestressten jungen Menschen nimmt nur jeder Zweite bewusst eine digitale Auszeit. Bei den nicht gestressten Studienteilnehmer sind es 76 Prozent. Für die Analyse wurden mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene befragt. © afp/aerzteblatt.de

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