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Neue Promotionsstellen für Infektionsforschung in Würzburg

Dienstag, 10. Dezember 2019

/jolopes, stock.adobe.com

Würzburg – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ein neues Graduierten­kolleg zur Infektionsforschung in Würzburg mit 5,4 Millionen Euro für vierein­halb Jahre. „Metabolismus, Topologie und Kompartimentierung membrannaher Lipid und Signalkom­po­nenten in der Infektion“ lautet der Name des neuen Kollegs.

Die Wissenschaftler wollen darin alternative Wege und Therapien zur herkömmlichen Anti­biotikabehandlung anbahnen. Im Fokus steht dabei der Sphingolipidmetabolismus. Sphingolipide sind Komponenten von Zellmembranen, die bei Infektionen und Immunität eine wichtige Rolle spielen.

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„Wir haben festgestellt, dass der Metabolismus der Sphingolipide sich bei Infektionen verändert. Die zugrundeliegenden Mechanismen sind bisher jedoch nur unzureichend verstanden“, erläuterte der Sprecher des Kollegs, Jürgen Seibel vom Institut für Organi­sche Chemie der Universität Würzburg.

Das neue Graduiertenkolleg soll interdisziplinär arbeiten: Laut der Universität werden darin die Mikrobiologie, Infektionsbiologie, Immunologie, biologische Chemie, hochauflö­sende Spektroskopie und Analytik vertreten sein.

„Graduiertenkollegs schaffen die Grundlage für strukturiertes Promovieren. Indem sie Doktoranden ein Umfeld für frühzeitige interdisziplinäre wie internationale Vernetzung bieten, fördern sie über die frühe wissenschaftliche Selbständigkeit hinaus vor allem Kompetenzen, die entscheidend sind für einen späteren beruflichen Erfolg in der Wissenschaft oder der Wirtschaft“, sagte der Universitätspräsident Alfred Forchel. © hil/aerzteblatt.de

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