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Erster Drogenkonsumraum Baden-Württembergs eröffnet

Freitag, 6. Dezember 2019

Blick in den Drogenkonsumraum in Karlsruhe /picture alliance, Uli Deck

Karlsruhe – Schwerstabhängige Menschen in Karlsruhe haben nun einen Ort, an dem sie ihre Drogen unter Betreuung einnehmen können. Die Betroffenen könnten unter hygienisch guten Bedingungen konsumieren, sagte Sozialminister Manne Lucha (Grüne) bei der Eröff­nung des ersten baden-württembergischen Drogenkonsumraums.

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Seit fast 20 Jahren erlaubt das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) den einzelnen Bundeslän­dern, eine Verordnung für die Räume zu erlassen. Deutschlandweit gibt es bereits zwei Dutzend solcher Einrichtungen in sechs Bundesländern (Berlin, Hamburg, Hessen, Nieder­sachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland). In der grün-schwarzen Landesregierung war die Einrichtung heftig umstritten. Erst im vergangenen März hatte das Kabinett der Verordnung grünes Licht gegeben.

Die neue Einrichtung in Karlsruhe befindet sich direkt neben einem schon bestehenden Kontaktladen für Suchtkranke, im Drogenkonsumraum selbst ist immer eine Sozialarbeiterin anwesend. Durch den regelmäßigen Kontakt habe auch der ein oder andere die Chance, aus der Sucht herauszukommen, sagt Lucha. „Das ist sehr niederschwellig, das geht oft sehr lang, aber jede Stunde mit guten sozialen Kontakten ist eine wirkliche Verbesserung.“ © dpa/aerzteblatt.de

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