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Neues Orbita-Zentrum am Universitätsklinikum Bonn

Mittwoch, 11. Dezember 2019

/KHS, OKAPIA

Bonn – Das Universitätsklinikum Bonn hat ein fächerübergreifendes Zentrum für Erkran­kungen der Augenhöhle (Orbita) gegründet. Die Orbita kann von verschiedenen Erkran­kungen wie angeborene Fehlbildungen, Verletzungen, Entzündungen, Gefäßerkrankun­gen und gegebenenfalls lebensbedrohlichen Tumoren betroffen sein.

Diagnose und Therapie sind häufig schwierig. Steht beispielsweise der Augapfel weit aus der Augenhöhle hervor, kann unter anderem eine endokrine Orbitopathie, die auf einer Fehlfunktion der Schilddrüse beruht, die Ursache sein, aber auch ein Tumor der Augen­höhle.

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„Daher sind an der Behandlung orbitaler Erkrankungen viele Fachdisziplinen beteiligt“, erläutert Bettina Wabbels, Leiterin Orthoptik, Neuro- und pädiatrische Ophthalmologie an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn. Das neu gegründete Orbita-Zentrum bündelt bereits vorhandene Behandlungsexpertisen, fördert den fachlichen Austausch und unterstützt die Forschung der beteiligten Fachgebiete.

„Grundgedanke ist, unseren Patienten den Weg zum Experten zu erleichtern und ihnen die medizinische Behandlung schnellstmöglich, fächerübergreifend und auf höchstem Niveau zur Verfügung zu stellen“, erlkärte Friedrich Bootz, Direktor der Klinik für HNO-Heilkunde des Universitätsklinikums Bonn. Dazu ergänzt Frank Holz, Direktor der Bonner Universitäts-Augenklinik: „Insbesondere Kindern und Jugendlichen möchten wir eine optimierte Behandlung über die Fächergrenzen hinaus anbieten.“

Niedergelassene Ärzte haben über eine neue Online-Terminvergabe die Möglichkeit, ihre Patienten in dem Zentrum vorzustellen. „Mit verschiedenen Aktivitäten wie Fortbildungen für niedergelassene Kollegen wollen wir über Erkrankungen der Orbita aufklären und über das neu gegründete Zentrum informieren“, sagteFranz-Josef Kramer, Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Bonn. © hil/aerzteblatt.de

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